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Antworten

7. März 2013

Beantwortung von Fragen zu meinem Beitrag „Zur Demokratie“ unter der Rubrik „Theologie“ im Forum von www.bruederbewegung.de

Der Begriff „Donnerruf“ leitet sich aus Offenbarung 10, in Verbindung mit 1.Thess. 4:16…, ab, der Begriff „Mitternachtsruf“ aus Matthäus 25, insbesondere Vers 6. Ja, es sind dramatische Begriffe, aber sie passen zu den in den Schriftstellen geschilderten dramatischen Ereignissen. Bitte nachlesen!

Nun, ich denke schon, dass der „Fürst dieser Welt“ ein dämonisches Regiment führt und auch die Herrschaftsform des Antichrist als dämonisch bezeichnet werden kann. Wir wissen aber aus der Schrift, dass Satan gerichtet ist.

Dies bringt mich zur nächsten Frage. Am Kreuz auf Golgatha sprach Jesus aus: „Es ist vollbracht!“, neigte das Haupt und starb. (Johannes 19:30) ER ist unser vollständiges Opfer, der eine vollkommene Erlösung vollbracht hat!

„Das Wort Holocaust ist eine Transliteration des griechischen Substantivs holokautoma und des dazugehörigen Adjektivs holókauston, die sich aus ὅλος holos (‚ganz‘, ‚vollständig‘) und καῦσις kausis (‚Brand‘, ‚Verbrennung‘) zusammensetzen. Es bedeutet wörtlich ‚vollständig verbrannt/Verbranntes‘. Erstmals überliefert ist es bei dem griechischen Historiker Xenophon (ca. 426-355 v. Chr.) für ein Tieropfer.[4]

Die um 250 v. Chr. begonnene griechische Bibelübersetzung, die Septuaginta (abgekürzt LXX), verwendete holokautoma und holókauston etwa 200 mal für die im Tanach, der hebräischen Bibel, oft nebeneinander stehenden Worte olah (עלה) und kalil (כליל). Diese bedeuten wörtlich: ‚Das, was ganz in Rauch zum Himmel aufsteigt‘. Gemeint sind Tieropfer, bei denen alle Körperteile und Innereien eines geschlachteten und zerteilten Opfertieres auf einem Altar verbrannt wurden, wie es Lev 9,12ff EU beschreibt.[5] So heißt es in 1 Sam 7,9 EU:

„Da nahm Samuel ein junges Lamm und brachte es dem Herrn als Ganzopfer [LXX: ὁλοκαύτωσιν] dar. Er rief zum Herrn für Israel und der Herr erhörte ihn.“

Im Tanach bezeichnet olah einmal ein unausgeführtes Menschenopfer, die Beinahe-Opferung Isaaks (Gen 22,2 EU):

„Gott sprach zu Abraham: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du liebhast, und geh hin in das Land Morija und bringe ihn dort als Brandopfer [LXX: ὁλοκάρπωσιν] dar auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“

Nach dem weiteren Text verhindert Gott die Ausführung im letzten Moment und nimmt als Ersatz das Brandopfer [hebr. olah] eines Widders an.

Die lateinische Bibelübersetzung Vulgata aus dem 4. Jahrhundert latinisierte die griechischen Begriffe der LXX holocauston, holocautoma und holokarposis zu dem im Lateinischen unbekannten Wort holocaustum. Dieses drang über landessprachliche Übersetzungen der Vulgata in das Französische und Englische, von dort aus in weitere europäische Sprachen ein.[6] Die Lutherbibel dagegen, die die Entwicklung zum Hochdeutschen maßgeblich vorantrieb, übersetzte den ursprünglichen hebräischen Wortlaut mit Brand- oder Ganzopfer.“ (aus Wikipedia)

Auf wen hin sind diese Opfer ein Schatten? Etwa 700 vor Christus schrieb der Prophet Jesaja: „Aber wer glaubt dem, was uns verkündet wurde, und wem ist der Arm des HERRN offenbart? Er schoß auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf. Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist. So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des HERRN Plan wird durch seine Hand gelingen. Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden. Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben und er soll die Starken zum Raube haben, dafür daß er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten.“ (Kapitel 53)

Wer ist hier gemeint? Matthäus 8:14-17 bezeugt: „Und Jesus kam in das Haus des Petrus und sah, daß dessen Schwiegermutter zu Bett lag und hatte das Fieber. Da ergriff er ihre Hand und das Fieber verließ sie. Und sie stand auf und diente ihm. Am Abend aber brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus durch sein Wort und machte alle Kranken gesund, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht (Jesaja 53,4): ‚Er hat unsre Schwachheit auf sich genommen, und unsre Krankheit hat er getragen.’“ Und in 1. Petrus 2:19-25 heißt es: „Denn das ist Gnade, wenn jemand vor Gott um des Gewissens willen das Übel erträgt und leidet das Unrecht. Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr um schlechter Taten willen geschlagen werdet und es geduldig ertragt? Aber wenn ihr um guter Taten willen leidet und es ertragt, das ist Gnade bei Gott. Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, daß ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; der nicht widerschmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet; der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. Denn ihr wart wie die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.“

Im Abendmahl gedenken Christen des Erlösungswerkes auf Golgatha. Der HERR JESUS CHRISTUS selbst hat dies eingesetzt: „Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach’s und gab’s den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, an dem ich von neuem davon trinken werde mit euch in meines Vaters Reich. Und als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.“ (Matthäus 26:26-30)

In 1.Korinther 11:23-32 heißt es dazu: „Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich euch weitergegeben habe: Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach’s und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn sooft ihr von diesem Brot eßt und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. Wer nun unwürdig von dem Brot ißt oder aus dem Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn. Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so esse er von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch. Denn wer so ißt und trinkt, daß er den Leib des Herrn nicht achtet, der ißt und trinkt sich selber zum Gericht. Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und nicht wenige sind entschlafen. Wenn wir uns selber richteten, so würden wir nicht gerichtet. Wenn wir aber von dem Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verdammt werden.“

In der evangelischen Kirche hingegen würden Menschen, die nicht an den Holocaust (des 20. Jahrhunderts) glauben, vom Abendmahl ausgeschlossen, so der Theologieprofessor Eilert Herms in „chrismon“, Ausgabe 03.2009. Damit ersetzt die evangelische Kirche das Erlösungswerk des HERRN JESUS CHRISTUS, an dessen geopferten Leib und vergossenes Blut im Abendmahl gedacht werden soll, durch den Glauben an sechs Millionen ermordete Juden. Anstelle des Glaubens an das Werk auf Golgatha tritt der Glaube an bestimmte Geschehnisse in Auschwitz und andernorts als Voraussetzung zur Mahlgemeinschaft.

Der Apostel Paulus jedoch sagt „… wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.“ (1.Korinther 1:23+24) Und weiter sagt er in Kapitel 2:2 „Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten.“

Jüdische Kreise hingegen – die Jesus nicht als den Messias anerkennen, sagen z.B. „Ist der leidende und am Kreuz sterbende Jesus nicht ein Gleichnis für sein ganzes Volk geworden, das, blutig gegeißelt, immer wieder am Kreuz des Judenhasses hing? Und ist die Osterbotschaft seiner Auferstehung nicht wiederum ein Gleichnis für das heute wieder auferstehende Israel geworden, das sich aus der tiefsten Erniedrigung und Schändung der dunkelsten zwölf Jahre des Holocaust zu neuer Gestalt erhebt?“ (Schalom Ben-Chorin „Von Angesicht zu Angesicht“ Seite 47)

Wenn nun jedoch, wie oben gezeigt, der moderne Holocaust zur Ersatztheologie – anstelle des vollkommenen Opfers auf Golgatha – erhoben wird und Jesu Erlösungswerk nur noch als Gleichnis betrachtet, hat man den gesunden Boden des biblischen Evangeliums im Wort Gottes verlassen und es gilt, was der Apostel Paulus in Titus 1:13-16 sagt:„Dieses Zeugnis ist wahr. Aus diesem Grund weise sie scharf zurecht, damit sie gesund werden im Glauben und nicht achten auf die jüdischen Fabeln und die Gebote von Menschen, die sich von der Wahrheit abwenden. Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist beides, ihr Sinn und ihr Gewissen. Sie sagen, sie kennen Gott, aber mit den Werken verleugnen sie ihn; ein Gräuel sind sie und gehorchen nicht und sind zu allem guten Werk untüchtig.“ (bitte auch die Verse zuvor in der Bibel lesen!)

Ich trete als Verteidiger des biblischen Glaubens auf und bekenne mich zum vollbrachten Erlösungswerk auf Golgatha. Jegliche Ersatzlehre lehne ich als antichristliche Häresie ab.

Zur Frage, wann ich mich bekehrt habe und ob sich meine politischen Vorstellungen oder Ansichten seit dem geändert haben: Bekehrt habe ich mich 1989 und neben der geistlichen Ausreifung, reifen auch politische Erkenntnisse über die Jahre, ändern sich mitunter auch, treten aber im Lichte des Evangeliums an Bedeutung zurück, da unser Blick stets auf den HERRN JESUS CHRISTUS und SEIN vollbrachtes Werk gerichtet sein soll.

Mir liegt auf dem Herzen mit Matthäus 18:6 zu schließen: „Wenn aber jemand einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.“

weitere Antworten:

Natürlich habe ich mich auch mit den Geschehnissen in Auschwitz auseinandergesetzt und dazu einige wissenschaftliche Betrachtungen studiert. Doch in der Bundesrepublik Deutschland ist es eben verboten, bestimmte Erkenntnisse zu bezeugen. Und da in Römer 13 geschrieben steht: „Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu.“ (Vers 1 und 2) halte ich mich an die Gesetze und lasse mich nicht zu etwas verleiten, was dem entgegensteht. Ich erinnere an den letzten Satz meiner vorangegangenen Betrachtung!

Ebenfalls steht geschrieben „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apg. 5:29) – dies gilt nach meiner Überzeugung in Bezug zur Obrigkeit dann, wenn ich zu etwas gezwungen werden soll, was klar gegen den Willen Gottes ist, zum Beispiel andere zu töten… Da müsste ich dann der Obrigkeit ungehorsam sein.

Der HERR JESUS sagt voraus „Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen. Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit. Und das werden sie darum tun, weil sie weder meinen Vater noch mich erkennen.“ (Joh. 16:2+3, lest bitte ab Kapitel 15:18 bis 16:4!) Bei einigen Schreibern hier habe ich den Eindruck, dass sie genau unter dem Geist stehen und ihr Geist schon dadurch offenbar wird, dass sie mich – wenn sie könnten – am liebsten wegsperren würden oder gar ärgeres…

Doch selbst der Apostel Paulus, als er gegeißelt werden sollte, berief sich auf sein irdisches (in dem Fall das römische) Bürgerrecht, und man ließ ab von ihm (siehe Apg. 22!).

Vielleicht sind manchmal die weltlichen Herren weiser als manche vermeintlichen Glaubensbrüder – doch ich bin zuversichtlich, da in der Ernte Unkraut und Spreu vom Weizen getrennt wird. Dann kommt auch kein Ungläubiger oder Scheingläubiger mehr durch.

Der HERR JESUS lehrte klar: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Matt. 7:12)

In Jesaja 61:1 heißt es: „Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen…“

So wie dieser Geist auf dem HERRN JESUS CHRISTUS war und ER die Schrift erfüllt hat, so soll er auch auf uns sein und das Wort in unserer Zeit in Erfüllung bringen!

Da Horst Mahler angesprochen wurde, möchte ich hier einige Zitate aus einem Brief von ihm vom 17.06.2009 folgen lassen: „… Der liebende Gott, an den wir Christen glauben, ist mit seiner Schöpfung versöhnt… An Jesu als Offenbarung des göttlichen Wesens musste also die Negation des Menschen als Menschen ebenfalls erscheinen als sein natürlicher Tod und die Auferstehung von den Toten sowie seine Verklärung. Durch die besondere Weise seines Todes am Kreuz musste … zur Anschauung kommen das Moment der Versöhnung Gottes mit dem Menschen: dass der Mensch umfassend in Gott aufgenommen ist und Gott im Menschen… gegenwärtig ist. Das setzt notwendig voraus, dass dieses Versöhntsein für die Anschauung bis in jene Bereiche hineinwirkt, die der Mensch als das Böse aus sich auszugrenzen bemüht ist… Diese seine Bestimmung als Geist garantiert jedem Menschen – und damit der Menschheit insgesamt ohne Unterschied – die Vergebung der Sünden, wenn er den Weg des Heils, die Nachfolge Christi, wählt, also seine Sünden bereut. Diese Gnadengarantie ist aus dem Begriff heraus unendlich. Sie gilt, gleichgültig, wie tief der einzelne Mensch auch gesunken sein mag. Nur die Sünde wider den heiligen Geist kann nicht vergeben werden, denn diese ist die bewusste feindselige Verweigerung der Nachfolge Christi. Diese Sünde ist der Hochmut Belsazars: ‚Dir Jehova kündige ich auf ewig Hohn! Ich bin der König von Babylon!’…“ Soweit diese wenigen Auszüge aus dem Brief an Rabiner Avraham Zeev Nussbaum von der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden.

In Jesaja 55: 11 heißt es: „…so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.“

Auch Horst Mahler bekam von mir eine Reihe christlicher Schriften. Darin, dafür abgelehnt zu werden, mit wem ich mich abgebe, bin ich in guter Gemeinschaft. Unserem HERRN JESUS CHRISTUS warf man ebenfalls vor, dass er sich mit Sündern und Zöllnern abgibt.

Und SEIN Reich – lieber „ExAVler“ – ist es, in dem Gerechtigkeit wohnt…

Möchtest Du nicht Teil dessen sein? Lies Offenbarung 21 und 22!

… und noch eine Antwort:

Es ist wohl eher so, dass ich in den verschiedenen Kreisen das Evangelium unseres HERRN JESUS CHRISTUS verbreitet habe, damit die Leute nicht weiter in die Irre gehen. Auch konnte ich mehrfach Frucht für die Ewigkeit wahrnehmen – und der HERR JESUS selbst sagte:„…an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ (Matt. 7:20).

Doch da wo Freude im Himmel ist über einen Sünder, der Buße tut (siehe Lukas 15:7), sehe ich bei manchen vermeintlichen Brüdern nur Bitterkeit im Herzen. Eine Taube aber (ein Bild für den Heiligen Geist) hat keine Galle – keine Bitterkeit in sich.

In Eph. 4:31 heißt es: „Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit!“ und in Hebr. 12:14-16 steht geschrieben: „Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird; und achtet darauf, dass nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, dass nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch zur Last werde und durch sie viele verunreinigt werden; dass nicht jemand ein Hurer oder ein Gottloser sei wie Esau, der für eine Speise sein Erstgeburtsrecht verkaufte!“

Sich darüber zu beklagen, dass ich auf die Frage, welche Regierungsform ich für die beste halten würde, keine Antwort gegeben hätte, ist verfehlt, da ich bereits in zwei vorangegangenen Beiträgen in diesem Themenstrang darauf eine Antwort gegeben habe. Aber ich gebe hier gern auch die Worte meines HERRN zu diesem Thema wieder: „Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht überliefert würde, jetzt aber ist mein Reich nicht von hier.“ (Joh. 18:36)

In der gegenwärtigen Welt gibt es keine vollumfängliche Gerechtigkeit, von daher erinnere ich an 2.Petr. 3:13 „Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.“

Vielleicht wäre ich in einer früheren Zeit der Geschichte eingesperrt oder erschossen worden, derzeit werde ich auf andere Art verfolgt. All dies sagte der HERR JESUS voraus „Gedenkt des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten.“ (Joh. 15:20) Doch wie dem auch sei, der treue HERR gab uns die Verheißung: „Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren.“ (Matt. 5:10-12)

Als ich in den 90er Jahren zum Evangelisten berufen wurde, bereitete ER mich durch SEIN WORT auf kommende Dinge vor: „Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist; und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Menschen an, die tüchtig sein werden, auch andere zu lehren! Nimm teil an den Leiden als ein guter Streiter Christi Jesu!“ (2.Tim. 2:1-3) und „Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre! Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden. Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst!“ (2.Tim. 4:2-5)

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One Comment
  1. Andreas Rönnau permalink

    Der Atrikel findet meine Zustimmung, finde ihn auch mutig und gut recherchiert , Das Evangelium haben wir als Christen allen zu verkünden, unabhängig von deren Herkunft oder Überzeugung.Ich wünsche Inen Gottes Segen und Standhaftikeit in aller Anfechtung.
    Die Wahrheit macht frei

    Andreas Rönnau / Neumünster

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