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Das Zusammentreffen der Weissagungen

15. März 2013

Nachdem ich einen Tag nach der Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI. schrieb: „Aus dem prophetischen Wort lässt sich ableiten, dass der nächste Papst ein Amerikaner sein könnte…“ teilten mir eine Reihe Freunde und Geschwister mit, dass sie aufgrund der Malachias-Weissagung davon ausgingen, dass es ein Italiener sein müsse. Mir ist die Päpste-Weissagung natürlich bekannt, in der es über den letzten Papst in Rom heißt: „Während der Verfolgung der heiligen römischen Kirche wird Petrus, ein Römer, regieren. Er wird die Schafe unter vielen Bedrängnissen weiden. Dann wird die Sieben-Hügelstadt zerstört werden und der furchtbare Richter wird sein Volk richten. Ende.“ Mir schien, es gäbe hier einen unüberbrückbaren Widerspruch.

Doch die eine Weissagung geht vom Anfang zum Ende hin, die andere Weissagung geht vom Ende aus. Mit Jorge Mario Bergoglio – der sich den Papstnamen Franziskus gab – hat die katholische Kirche nun einen Südamerikaner als Oberhaupt, der in Argentinien als Kind italienischer Einwanderer geboren wurde und der neben der argentinischen nach wie vor die italienische Staatsbürgerschaft besitzt.

Meinem Eindruck nach kann er aber noch nicht der Antichrist sein, denn offenbar wird der Antichrist in der sogenannten Papstweissagung des Malachias gar nicht mehr als Papst geführt und nach der Weissagung, auf die Bruder Branham am 19.12.1954 Bezug nimmt, soll der neue Papst – der sich dann als Antichrist erweisen wird – ja aus den Vereinigten Staaten kommen. Ich persönlich bin überzeugt, dass Bruder Branham in dem Zusammenhang an Offenbarung 13:12 dachte – siehe dazu meinen Artikel „Zur Erfüllung der Prophetie“. Die zuletzt benannten Kardinäle sollte man also vorsorglich mal im Hinterkopf behalten, denn in anderen Weissagungen ist davon die Rede, dass „Petrus Romanus“ nur kurze Zeit sein Amt inne haben wird, in der die Menge der Gläubigen aber einen bedeutenden Zuwachs erhalten soll. Doch, so Hildegard von Bingen, wird die Freude nicht vollkommen sein, weil die Menschen einsehen werden, dass der Tag des Gerichts nahe bevorsteht.

Um die Zeit des Antichrist ist – wie schon in vorigen Beiträgen erwähnt – mit Folgendem zu rechnen:

– ein schweres Erdbeben trifft die Westküste der USA, was zum Untergang der Stadt, die sich nach den Engeln benennt (Los Angeles) führen wird

– er setzt die Tiara (die dreifache Papstkrone) auf, um sich als Herr über den Himmel, die Erde und die Unterwelt auszugeben – eine ungeheuerliche Anmaßung

– er wird nach der biblischen Prophetie vermessene Reden halten und die wahren Gläubigen verfolgen… In Daniel 8, Vers 24 und 25 heißt es: „Der wird mächtig sein, doch nicht so mächtig wie sie. Er wird ungeheures Unheil anrichten und es wird ihm gelingen, was er tut. Er wird die Starken vernichten. Und gegen das heilige Volk richtet sich sein Sinnen, und es wird ihm durch Betrug gelingen und er wird überheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand.“

– er wird ziemlich zu Beginn seines Pontifikates einen Bund mit den Juden schließen, der dann gebrochen wird – daraus folgt wohl auch die eben beschriebene Verfolgung der nach der Entrückung der Braut aus den Nationen an den HERRN JESUS CHRISTUS gläubig gewordenen Israeliten (siehe Römer 9 -11)

Papst Franziskus erinnert mich eher an die Einfachheit des Petrus, doch man muss bedenken, dass er Jesuit ist. Dieser Orden wurde als Kampfinstrument der Gegenreformation gegründet – und schaut mal, welche Form das Gebäude hat, welches gleich zu sehen ist, wenn man deren Seite http://www.jesuiten.org aufruft.

Für den Sommer (Juni 2013) ist ein Abkommen zwischen Israel und der katholischen Kirche vorbereitet worden, welches dann im Vatikan unterzeichnet werden soll – soweit bisher mitzubekommen war, geht es dabei um die Hoheit über heilige Stätten, den Rang der katholischen Kirche in Israel sowie Steuer- und Eigentumsfragen. Auch dies kann als Schritt auf dem Weg zu dem in der biblischen Prophetie angekündigten Bund betrachtet werden.

Gestern sagte der neue Papst: „Diese drei Lesungen haben meines Erachtens etwas gemeinsam: das Moment der Bewegung. In der ersten Lesung ist es die Bewegung auf dem Weg, in der zweiten Lesung ist es die Bewegung beim Aufbau der Kirche und im Evangelium die Bewegung im Bekenntnis. Gehen, aufbauen, bekennen.

Gehen: „Ihr vom Haus Jakob, kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn“ (Jes 2,5). Es ist die erste Sache, die Gott zu Abraham sagte: Wandle in meiner Gegenwart und sei rechtschaffen (vgl. Gen 17,1). Gehen: Unser Leben ist ein Weg, und wenn wir anhalten, geht die Sache nicht. Immer gehen, in der Gegenwart des Herrn, im Licht des Herrn, und dabei versuchen, rechtschaffen zu leben, so, wie Gott es in seiner Verheißung von Abraham verlangte.

Aufbauen. Die Kirche aufbauen. Die Lesung spricht von Steinen: Steine haben Festigkeit; aber es geht um lebendige Steine, um vom Heiligen Geist getränkte Steine (vgl. 1.Petr. 2,1-10). Die Kirche, die Braut Christi, auf jenen Eckstein aufbauen, welcher der Herr selbst ist. Eine weitere Bewegung unseres Lebens also: aufbauen.

Drittens: bekennen. Wir können gehen, wie weit wir wollen, wir können vieles aufbauen, aber wenn wir nicht Jesus Christus bekennen, geht die Sache nicht. Wir werden eine wohltätige NGO, aber nicht die Kirche, die Braut Christi. Wenn man nicht geht, bleibt man da stehen. Wenn man nicht auf Stein aufbaut, was passiert dann? Es geschieht das, was den Kindern am Strand passiert, wenn sie Sandburgen bauen: Alles fällt zusammen, es hat keine Festigkeit. Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, da kommt mir das Wort von Léon Bloy in den Sinn: „Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel.“ Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, bekennt man die Weltlichkeit des Teufels, die Weltlichkeit des Bösen.

Gehen, aufbauen/errichten, bekennen. Aber die Sache ist nicht so einfach, denn beim Gehen, beim Aufbauen, beim Bekennen gibt es zuweilen Erschütterungen, Bewegungen, die nicht eigentlich zur Bewegung des Gehens gehören – es sind Bewegungen, die nach hinten ziehen.

 Das Evangelium fährt mit einer besonderen Situation fort. Derselbe Petrus, der Jesus Christus bekannt hat, sagt zu ihm: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Ich folge dir, aber sprich mir nicht vom Kreuz. Das tut nichts zur Sache. Ich folge dir mit anderen Möglichkeiten, ohne das Kreuz. – Wenn wir ohne das Kreuz gehen, wenn wir ohne das Kreuz aufbauen und Christus ohne Kreuz bekennen, sind wir nicht Jünger des Herrn: Wir sind weltlich, wir sind Bischöfe, Priester, Kardinäle, Päpste, aber nicht Jünger des Herrn.

Ich möchte, dass nach diesen Tagen der Gnade wir alle den Mut haben, wirklich den Mut, in der Gegenwart des Herrn zu gehen mit dem Kreuz des Herrn; die Kirche aufzubauen auf dem Blut des Herrn, das er am Kreuz vergossen hat; und den einzigen Ruhm zu bekennen: Christus den Gekreuzigten. Und so wird die Kirche voranschreiten.

Ich wünsche uns allen, dass der Heilige Geist auf die Fürbitte der Mutter Gottes, unserer Mutter, uns diese Gnade schenke: gehen, aufbauen, Jesus Christus den Gekreuzigten bekennen. Amen.“

Diese Deutlichkeit (Hervorhebung von mir) gefällt mir – sicher kennt er auch die Prophetien.

Die Bibel sagt: Den Geist dämpft nicht. Prophetische Rede verachtet nicht. Prüft aber alles und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt. Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. (1.Thess. 5:19-23)

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