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Erwiderung an Verwaltungsgericht Freiburg

25. Mai 2013

Verwaltungsgericht Freiburg

Postfach 19 01 51

79061 Freiburg

 Ronneburg, 25.05.2013

Erwiderung auf den Antrag des Landratsamtes Waldshut vom 16.05.2013 / 3 K 750/13

Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn ich so den oben benannten Antrag, den mein Anwalt mir zukommen ließ, lese, erweckt er in mir den Eindruck, als müsse ich, um als Bürgermeisterkandidat zugelassen zu werden, Entscheidungen von Behörden der BRD stets für unfehlbar halten. Diese Auffassung jedoch teile ich nicht. Seit dem 18.Jahrhundert in Preußen und seit der Revolution von 1848 dann in fast allen Gebieten Deutschlands ist es den Bürgern nicht mehr vorgeschrieben, den Deutungen der Obrigkeit jederzeit glauben und folgen zu müssen.

Der Antrag des Landratsamtes besteht – so nehme ich es wahr – zu etwa 90 – 95% aus Interpretationen von Interpretationen über meine Aussagen. Doch am Anfang war das Wort und nicht die Deutung. Man sollte sich also auf die wenigen Zitate von mir – die vorgebracht wurden – konzentrieren und sie einmal überprüfen. Im Folgenden werde ich dies nun tun:

Die von mir in einem Brief an Bundestagsabgeordnete erwähnte jüdische Kriegserklärung (veröffentlicht im Daily Express vom 24.03.1933 – Kopie der Titelseite liegt bei) wurde 2007 vom Landgericht Gera als wahre Tatsachenbehauptung eingeordnet, wodurch ein diesbezüglicher Beweisantrag abgelehnt wurde. Nun galt es nur noch, darüber zu entscheiden, ob ich für das Aussprechen der Wahrheit verurteilt werden könne – was tatsächlich erfolgte.

Zu meiner Aussage „Die Juden haben den Krieg gewonnen“ – machen wir es mal ganz einfach: Hitler hat die Juden bekämpft. Hitler wurde besiegt. Wessen Verfolgung hörte damit auf? Alles klar? Kann man sich nicht mit den Juden über diesen Sieg freuen oder ist es gar ein verdeckter Antisemitismus der da beim Landratsamt Waldshut zum Vorschein kommt? Oder warum sonst hält man mir diese Aussage vor? Ist Israel etwa kein Gewinn für das jüdische Volk?

Das Bibelzitat „Ihr habt den Teufel zum Vater“ gerichtet an Juden, stammt vom HERRN JESUS CHRISTUS selbst (siehe Johannes 8:30-45 – bitte komplett lesen!) und als bibelgläubiger Christ stelle ich die Worte des HERRN JESUS CHRISTUS nicht in Frage, sondern glaube ihnen.

Die Erklärung „nicht länger bereit, sich als Personal Satans führen und täuschen zu lassen“, wünschte ich mir von jedem Menschen. Es ist ja auch viel besser, jetzt schon als Bodenpersonal Gottes seinen Dienst zu tun und die Segnungen des Himmels zu empfangen.

Was nun an meinen Ausführungen wahrheitswidrige Behauptungen sein sollen, erschließt sich mir nicht. Es ist höchstens eine Deutungsfrage und darauf gibt es seit 1848 (und seit etwa 1740 in Preußen) kein obrigkeitliches Monopol mehr.

In einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft sollte es so etwas auch grundsätzlich nicht geben. Von daher weise ich die zusammenkonstruierten Vorhaltungen entschieden zurück.

In meinem Brief an die Botschaften ausländischer Staaten führe ich nur Fakten auf – bisher wurde ich dafür weder strafrechtlich verfolgt noch hat diese jemals jemand widerlegt.

Da ich durch Organe der Bundesrepublik Deutschland für das Zitieren von Bibelworten, die Benennung historischer und faktischer Tatsachen und meine berechtigte Kritik an Personen des öffentlichen Lebens strafrechtlich verfolgt wurde und kein Gericht bei Durchschreitung des Instanzenweges – also bis hin zum Bundesverfassungsgericht – meinen und meiner Anwälte Erwiderungen stattgab, betrachte ich mich als „Verfolgter der BRD“.

Die erneuten Vorgänge im Zusammenhang mit meiner Nichtzulassung als Kandidat zur Wahl bekräftigen meine Einschätzung und offenbar versucht auch das Landratsamt Waldshut nicht, die Diskriminierung meiner Person sein zu lassen sondern unterstützt meine eines Rechtsstaates unwürdige und gesetzwidrige Ausgrenzung.

Es ist geradezu das Kennzeichen einer freiheitlich- demokratischen Ordnung, dass der einzelne Bürger das Recht hat, gegen Behördenentscheidungen vorzugehen und dies nehmen hierzulande auch Amtsträger wahr, wie unser ehemaliger Bürgermeister in Ronneburg, der immerhin von 1990 bis letztes Jahr im Amt war und mehrfach sogar gegen Entscheidungen übergeordneter Stellen (z.B. des Landratsamtes) gerichtlich vorging.

Wenn man mir nun vorwirft, ich zweifle an – aufgrund von von mir wahrgenommenen Defiziten in der Bundesrepublik – dass hier eine vollumfängliche freiheitlich-demokratische Grundordnung bestehe, so sollte man mich darin wenigstens nicht dadurch bestätigen, dass man mich entgegen der Gesetzeslage vom passiven Wahlrecht ausschließt, sondern zulässt, damit ich an der Beseitigung dieser Defizite mitwirken kann – schließlich lebt ja die Demokratie von der Mitgestaltung der Bürger.

Oder fällt man in die Zeit vor 1848 (in Bezug auf Preußen vor 1740) zurück, bei dem die Deutungshoheit über Glaubensfragen bei den jeweiligen Regionalherrschern lag?

In der Hoffnung auf eine weise Entscheidung im Sinne freiheitlich- rechtsstaatlicher Verhältnisse und damit auch dem Erhalt des Ansehens Deutschlands in der Welt, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,

Christian Bärthel

PS: Zur Motivation einen Gottesdienst in Wunsiedel durchführen zu wollen, lege ich meinen Brief an Dekan Hans-Jürgen Buchta bei. Ebenso lege ich eine Einladung zur jüdisch-messianischen Israel-Konferenz im August in Berlin bei, an der ich ggf. teilnehmen werde.

Was die Parteien betrifft, so ist die Argumentation des Landratsamtes Waldshut absurd, da keine von ihnen verboten ist und bei Wahlen deren Bewerber zugelassen werden, in Rickenbach sogar der der NPD, der ich ja noch nicht mal angehörte, wie auch seit Jahren keiner anderen Partei. Meine Kontakte in die verschiedensten Gruppierungen haben zum Großteil missionarische Gründe.

—–

Herrn

Hans-Jürgen Buchta

Dekanat- und Pfarramt

Maximilianstr. 32/34

95632 Wunsiedel

Gera, 29.07.2011

Betr.: Der Frevel einer Kremation

Lieber Kollege Buchta,

es ging durch die Medien – der Vorstand der evangelischen Kirchengemeinde Wunsiedel empfahl die Exhumierung und Verbrennung des Leichnams von Rudolf Heß.

Schon von der Begrifflichkeit „Exhumierung“ her ist der antihumane – also antimenschliche – Charakter des Ansinnens erkennbar. Die Bibel lehrt klar, dass der Mensch aus der Erde gebildet wurde und wieder zur Erde (Humus – daher auch das Wort Humanität) zerfallen soll.

Uns wird im Wort Gottes gelehrt „Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib…“ (1.Kor. 15:44). Auch Samenkörner werden nicht verbrannt, sondern in die Erde gelegt, wie der HERR JESUS CHRISTUS es uns in Joh. 12:24 schildert.

Gottes Missfallen an der Verbrennung wird in Amos 2:1 deutlich ausgedrückt: „So spricht der Herr: Um drei, ja um vier Frevel willen derer von Moab will ich sie nicht schonen, weil sie die Gebeine des Königs von Edom verbrannt haben zu Asche.“

Aus Jeremia 19:5-6 geht klar hervor, dass menschliche Brandopfer (Holocaust heißt übrigens übersetz: vollständig/vollumfänglich verbrannt) dem HERRN ein Gräuel sind, dort heißt es: „Sie haben auch die Höhen des Baal gebaut, um ihre Kinder dem Baal als Brandopfer mit Feuer zu verbrennen, was ich nicht geboten und wovon ich nichts gesagt und was mir nie in den Sinn gekommen ist. Darum, siehe, es werden Tage kommen, spricht der HERR, da dieser Ort nicht mehr „Tophet“ oder Tal „Ben-Hinnom“, sondern „Tal der Schlachtung“ heißen wird!“

Wie aus Jes. 53:9 erkennbar ist, wollten offensichtlich auch die Gegner Jesu seinen Leichnam im Tal Ben-Hinnom (griechisch Gehenna) verbrennen, was Gott jedoch nicht zuließ. Auch darin musste sich die Schrift erfüllen und es durfte ihm nicht einmal ein Knochen gebrochen werden.

Als Theologe dürfte Ihnen die aus der Bibel klar erkennbare Ablehnung der Verbrennung von Leichnamen bekannt sein, umso unverständlicher ist mir, wie Sie offenbar aus politischen Gründen derartige antigöttliche Empfehlungen geben können.

Rudolf Heß bekannte in seinem Schlusswort vor dem Nürnberger Kriegssiegertribunal 1946: Gleichgültig was Menschen tun, dereinst stehe ich vor dem Richterstuhl des Ewigen. Ihm werde ich mich verantworten, und ich weiß, er spricht mich frei.“

Von unserem Glaubensbruder, dem ehemaligen US-Kommandanten des Spandauer Gefängnisses Eugene K. Bird, weiß ich, dass Rudolf Heß sich zum HERRN JESUS CHRISTUS bekehrt hat und auch aus seinen eigenen Briefen und anderen Aussagen geht seine tiefe Gläubigkeit hervor.

Der aus Tunesien stammende Krankenpfleger Abdallah Melaouhi bezeugt, dass sein Patient Rudolf Heß am 17.08.1987 ermordet wurde und er sogar den Mördern in die Augen sah. Auch ließ der Gesundheitszustand von Rudolf Heß keinen Selbstmord durch erhängen zu. Die Strangulationsmale am Hals des Toten lassen zudem laut Aussage des Gerichtsmediziners Prof. Spann ein Fremdverschulden erkennen.

Immer wieder betonte Rudolf Heß Bruder Bird gegenüber, dass es sein Anliegen war, durch seinen Friedensflug, wie er seinen Schottlandflug vom 10.05.1941 nannte, den unsäglichen Krieg in Europa zu beenden und damit Millionen Menschenleben zu retten.

Ein solcher Mann verdient es nicht – und seien es seine menschlichen Überreste – verbrannt und die Asche ins Meer gestreut zu werden. Keiner verdient eine solche Behandlung, denn Gott sagt uns in seinem Wort, dass das Gericht SEINE ureigenste Angelegenheit ist.

Rudolf Heß war dazu bereit, diesem Gericht gegenüberzutreten. Sind Sie es auch?

In 1.Joh. 1:9+10 heißt es: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist ER treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir IHN zum Lügner, und SEIN Wort ist nicht in uns.“

Bitte bereuen auch Sie Ihr Fehlverhalten und bekennen Sie Ihre Schuld, dann wird der treue HERR und Heiland auch Ihnen vergeben!

Es ist meine Absicht im August in Wunsiedel einen Rudolf-Heß-Gedenkgottesdienst durchzuführen. Vielleicht stellen Sie ja dafür Ihre kirchlichen Räumlichkeiten zur Verfügung – dort sollte auch Raum zur Buße über begangenes Unrecht sein.

Teilen Sie mir bitte mit, ob Sie sich dies vorstellen können und inwieweit Sie sich in einem solchen Gottesdienst einbringen möchten.

Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen Gottes reichen Segen und SEINE Führung auch in dieser Angelegenheit,

Ihr

Christian Bärthel

– Evangelist –

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