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Behinderung der freien Glaubensversammlung / Beschwerde an Generalstaatsanwaltschaft

8. Juli 2013

„Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!“ (Jesaja 5:20)

Thüringer Generalstaatsanwaltschaft

Rathenaustraße 13

07745 Jena

Ronneburg, 08.07.2013

 Beschwerde gegen den Bescheid der Staatsanwaltschaft Gera vom 03.07.2013

Aktenzeichen: 101 Js 17673/13

Sehr geehrte Damen und Herren,

ziehen Sie bitte zunächst einmal die Akte in dem Fall heran und lesen Sie alles aufmerksam durch!

Nicht die „Belästigung von Kleingärtnern und deren Besucher“ durch Polizeikräfte erfüllt den Straftatbestand des § 167 StGB, sondern die Tatsache, dass mehrere Personen daran gehindert wurden an den von mir anberaumten Gottesdienst teilzunehmen. In meiner Strafanzeige vom 09.05.2013 wies ich ausdrücklich darauf hin, doch die Staatsanwaltschaft Gera ignoriert dies einfach.

Es ist unzutreffend das Missionswerk als politische Gruppierung zu bezeichnen, da der Dienst ausschließlich auf biblischer Grundlage basiert – bereits im Jahr 1999 schrieb ich zu Verunglimpfungen durch die evangelische Kirche eine Klarstellung, die ich in dem Zusammenhang mit übersende – siehe Rückseite!

Da trifft die Annahme, es handle sich aufgrund ihrer Vorgehensweise um eine „politische Gruppierung“ schon eher auf die evangelische Kirche zu – man braucht sich nur deren Aktivitäten vom Samstag als Reaktion auf „Rock für Deutschland“ in Gera vor Augen führen. Die Inhalte meiner Gottesdienste hingegen sind da völlig unpolitisch.

In Wunsiedel hätte ich im angemeldeten Gottesdienst natürlich – wie sonst auch immer – das Evangelium unseres HERRN JESUS CHRISTUS verkündigt. Einen Aufhänger in Geschehnissen der Gegenwart zu nutzen ist durchaus schriftgemäß und nicht unüblich.

Entsetzt bin ich darüber, dass die Staatsanwaltschaft Gera einfach ungeprüft die Propagandalüge der Medien vom „Kriegsverbrecher Rudolf Heß“ übernimmt, wobei er in Nürnberg in diesem Anklagepunkt freigesprochen und die übrige Verurteilung (zu lebenslanger Haft) von der Bundesrepublik Deutschland nie offiziell anerkannt wurde. Kann man die Mitarbeiter der Staatsanwaltschaften nicht zur Sachlichkeit bewegen?

Es liegt nun in Ihrem Ermessen, dienstlich und strafrechtlich auch gegen die verantwortlichen Personen in Gera (wobei in dem Brief zwei Oberstaatsanwälte erwähnt werden – Herr Mohrmann und Herr Stolz) – etwa wegen Vertuschen von Straftaten etc. – vorzugehen.

Der Sachverhalt, dass durch das Aussprechen von Platzverweisen mehrere Personen an der freien Glaubensversammlung gehindert wurden und dies als Störung der Religionsausübung im Sinne des § 167 StGB zu betrachten ist, bleibt. Von daher ist meiner Beschwerde stattzugeben!

Sollten weiterhin Zweifel an der biblischen Ausrichtung des Missionswerkes bestehen, so können Sie gern beim Religionswissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig nachfragen, wo auch meine Publikationen (Predigtkassetten und Schriften) hinterlegt sind.

Überdies halte ich es für fragwürdig, wenn theologische Laien meine Tätigkeit als Evangelist und christliche Versammlungen beurteilen wollen, bei denen sie weder zugegen waren noch Aufzeichnungen davon gehört haben.

Die weltliche Obrigkeit sollte sich auch nicht in die Dinge Gottes mischen und jedem die freie und ungestörte Ausübung des Glaubens zulassen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Bärthel

.

Anmerkung: Die im Brief erwähnte Klarstellung findet sich schon auf meiner Seite weiter unten.

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From → Texte

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