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Gerechtigkeit erhöht ein Volk

27. November 2013

„Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.“ (Sprüche 14:34)

Ihr Lieben,

dieser Tage erhielt ich die neue Ausgabe der Vierteljahresschrift ‚Der schmale Weg’ und fand darin ein hervorragendes Gedicht, in dem treffend die gegenwärtigen Zustände beschrieben und der biblische Ausweg aufgezeigt wird. Ihr findet es unter: http://l-gassmann.de/der-schmale-weg und dort in der Ausgabe 4/2013 ab Seite 25 (Brief an Emil) und auch hier: http://www.gott-ist-gut.com/zeitgeist/1570-die-intoleranz-der-toleranten.html

Es lohnt sich, dies wirklich aufmerksam zu lesen. Zwei Zeilen darin würde ich persönlich allerdings verändern in: Auch um die Meinungsfreiheit ist es nicht mehr weit her. Als Christ noch die Wahrheit der Bibel laut sagen zu dürfen, gilt schon lange nicht mehr.

Schließlich wurde ich ja bereits im Jahr 2007 für das Zitieren von Bibelstellen zu einer Bewährungsstrafe von der sogenannten Staatsschutzkammer des Landgerichtes Gera verurteilt und bis (einschließlich) hin zum Bundesverfassungsgericht hat man dies nicht aufgehoben.

Von der BRD-Justiz Gerechtigkeit zu erwarten wäre in etwa so, als würde man erwarten, dass sich Piraten an das internationale Seerecht halten. Ausnahmen kann es natürlich geben und an die geltenden Gesetze sollten wir die Verantwortlichen sowieso jeweils erinnern.

Letzte Woche Mittwoch wurde Tobias Helm nun tatsächlich für das Tragen eines Hemdes mit Blitz zur Zahlung von 250 € vom Amtsgericht Gera verurteilt. Der Blitz stelle ein Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation dar (StGB § 86a) – doch in der Verhandlung wurde weder benannt, um welche Organisation es sich handeln soll, noch, was man aus dem Blitz für Zeichen zu deuten meint. Die Staatsanwaltschaft und der Richter ignorierten auch ein Gutachten der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, wonach die CD, die dasselbe Logo trägt, als nicht jugendgefährdend eingestuft wurde.

In der Dezember-Ausgabe vom Compact-Magazin fand ich auf Seite 23 ein Foto mit dem selben Blitz am Außenzaun einer US-Militäranlage in der Nähe von Darmstadt – siehe auch hier: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Demonstration_vor_Dagger_Complex.jpg

Kommen nun die Amerikaner auch wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisation auf deutschen Boden vor Gericht? Die Alternative dazu wäre, den zu unrecht Verurteilten in der Berufungsinstanz freizusprechen. Wir bleiben dran.

Dem Chefredakteur vom Compact-Magazin, Jürgen Elsässer, habe ich am Samstag vor Beginn der Souveränitätskonferenz in Schkeuditz (bei Leipzig) bereits für den Geistesblitz, der mir aufgrund des Fotos in seiner Zeitschrift kam, persönlich gedankt.

Mehrfach wurde ich gebeten, über die Konferenz mit dem Thema ‚Für die Zukunft der Familie! Werden Europas Völker abgeschafft?’ einen Bericht zu schreiben. Doch warum alles noch mal machen, wo es doch schon einen ersten Bericht vom Veranstalter selbst dazu gibt:  https://www.compact-magazin.com/compact-konferenz-grosser-sieg-fuer-die-meinungsfreiheit-und-die-familie/

Auch das russische Staatsfernsehen hat darüber berichtet, hier könnt ihr den Beitrag mit deutscher Übersetzung sehen: http://www.youtube.com/watch?v=NhCsVn-4OqA#t=0

Die Eröffnungsrede findet ihr hier: http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/11/25/elsassers-eroffnungsrede-und-bond-girls-erfahrungsbericht-von-der-compact-konferenz/

Mich hat besonders beeindruckt, als eine der Abgeordneten der russischen Staatsduma sagte, dass sie nie gedacht hätte, einmal nach Deutschland zu kommen um hier christliche Werte wie Ehe und Familie verteidigen zu müssen. Sie ging immer davon aus, dass diese Dinge in der westlichen Welt eine Selbstverständlichkeit sind und war um so erschütterter über den Verfall, der sich derzeit in Europa abspielt, aber auch dankbar für die Kräfte, die dem entgegenwirken.

Ein Priester der russisch-orthodoxen Kirche betonte, dass dort keine Homopaare gesegnet werden, man sich vielmehr seelsorgerlich um Betroffene kümmert und den Sündern der Weg zur Beichte und Gottes Vergebung offen steht. Einen seiner Sätze kenne ich aus meiner eigenen Evangeliumsverkündigung: Gott hasst die Sünde aber er liebt den Sünder!

Im Anschluss an die Vorträge dankte ich einigen Referenten persönlich für ihre Ausführungen, die ja auch gefilmt wurden und sicher auf DVD erscheinen werden.

~

Am Montag in der Verhandlung erfolgte für Josef Höschler erst mal ein Freispruch, aber nicht, weil der angeklagte Brief für in Ordnung befunden wurde, sondern weil der zuständige Richter am Amtsgericht bei drei Landgerichtspräsidenten als Empfänger keine Öffentlichkeit sieht. Es ist wohl davon auszugehen, dass die Staatsanwaltschaft, welche 90 Tagessätze zu je 30 € forderte, Rechtsmittel einlegen wird und es so zum Landgericht geht.

Spannend war auch die Frage des Rechtsanwaltes Martin Kohlmann, warum eigentlich nicht die drei Landgerichtspräsidenten auf der Anklagebank sitzen, da doch durch ihr Verhalten eine größere Anzahl von Personen den Inhalt des Briefes zur Kenntnis bekam – an dem Verhandlungstag zum Beispiel auch die etwa 15 Zuhörer im Publikum.

Bevor wir übrigens zum Gerichtssaal konnten, wurden alle einer Leibesvisitation unterzogen und einer Bekannten nahm man sogar die längst abgebrochene Nagelfeile und einen Kamm mit Herausziehgriff ab, den es erst beim Verlassen des Gebäudes wieder zurück gab.

Auf dem Flur vor den Verhandlungsräumen hängen neben Witzbildern auch Gemälde mit untergehenden Schiffen – erwartet man da etwas? Lässt es hoffen?

~

Der Brief der Landespolizeidirektion Erfurt, den ich die Tage aufgrund meiner Dienstaufsichtsbeschwerde zu den Vorgängen am Rande eines Gottesdienstes im Mai erhielt – siehe dazu meine vorangegangenen Veröffentlichungen auf https://donnerruf.wordpress.com/ -zeigt mir wieder einmal, dass sogenannte Polizeibeamte nicht mal davor zurückschrecken zu lügen. Dreist wird behauptet, dass niemand am Betreten oder Verlassen der Gartenanlage gehindert wurde und kein Platzverweis ausgesprochen wurde. Dies ist falsch! Einem Bekannten wurde der Zugang zum Gottesdienst in meinen Garten verwehrt und selbst als er daraufhin einen anderen Eingang in die Gartenanlage nutzen wollte, hielt man ihn auf. Einem anderen Bekannten verweigerte man sogar die Benutzung der Zufahrtsstraße…

An dieser Stelle erinnere ich noch einmal an das Eingangswort aus der Bibel: „Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.“ (Sprüche 14:34)

Mit den herzlichsten Grüßen, Euer Christian Bärthel, Ronneburg, den 27.11.2013

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