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Ein geeignetes Geschenk

15. Dezember 2013

Oh, ich las eine Geschichte, die mir vor nicht langer Zeit wieder in den Sinn kam und die hierzu paßt. Es begab sich in einer großen Stadt dieser Nation, in New York, am Heiligabend. Dort gab es eine arme Familie. Der Vater hatte TB (Tuberkulose) und seine Frau ebenfalls. Sie waren sehr schlecht gestellt. Er war schwächlich, und niemand stellte ihn ein. Er besaß keine Ausbildung, deshalb wollte ihn niemand haben.

So wurde er zu einem Ausgestoßenen und zu einem Landstreicher. Ihr wißt ja, was ein solcher Mensch tut, er geht irgendwo vorbei, nimmt etwas mit, setzt es instand und sieht zu, was er dafür bekommen kann. Von dem bißchen, das er dabei verdiente, versuchten sie zu leben. Wie diejenigen, die ihren Stand auf der Straße haben, kaufte er Sicherheitsnadeln und allen möglichen Kleinkram und bezahlte für eine Packung vielleicht 21 Cent, dann verkaufte er sie für 25 Cent. So verdiente er an einer Packung vier Cent, und das den ganzen Tag lang. Ihr sagt: „Das ist ein guter Verdienst.“ Doch denkt daran, alles, was er an einem Tag verkaufte, machte vielleicht zwanzig, dreißig Cent aus, und er hatte eine Familie.

Seine Frau war schwächlich und starb.

Die Weihnachtszeit kam. Die kleine Tochter war unterernährt, weil sie nicht die rechte Nahrung bekam, und zog sich auch TB zu. Sie war ungefähr zwischen acht und zehn Jahren alt. Niemals hatte sie zu Weihnachten eine Puppe bekommen. Sie wollte als Geschenk eine Puppe.

Der Vater war nicht in der Lage, ihr eine medizinische Behandlung zukommen zu lassen. Weil er sah, daß sich der Zustand des kleinen Mädchens schnell verschlechterte, unternahm er, was er nur konnte, um genügend Geld zusammenzubekommen, damit er ihr zu Weihnachten eine Puppe kaufen konnte. Wenn er nur genügend zusammenbekommen konnte, um ihr eine kleine Puppe zu kaufen! Als es auf die Weihnachtszeit zuging und das schlechte Wetter einsetzte, da bekam das kleine Mädchen Lungenentzündung, und das nur wenige Wochen vor Weihnachten. Der Vater ging, natürlich mit gebrochenem Herzen, zu seiner kleinen Blechdose und nahm das Geld heraus. Er dachte an seine Kleine – sie wollte eine Puppe wie alle kleinen Mädchen. Seht, es ist das Mütterliche in ihr.

Ihr habt schon beobachtet, wie ein kleines Mädchen mit einer Puppe umgeht. Das ist ihre Natur; sie wird ja einmal Mutter. Eines Tages, wenn sie am Leben bleibt, wird sie Mutter werden. Ihr wißt, es liegt in ihrer Natur. Das ist der Grund, weshalb kleine Mädchen gerne Puppen haben. Sie möchte sich um sie kümmern, denn sie wird ja einmal Mutter werden.

Sie wollte also eine kleine Puppe, denn sie hatte noch keine. Der Vater hatte alles gespart, was er konnte, um ihr die kleine Puppe zu kaufen. Doch sie starb.

Der Vater bekam irgend etwas an seinem Verstand. Seine Frau war ihm genommen worden und auch seine Tochter, und es kam mit seinem Verstand soweit, daß er mit seiner kleinen Tochter sprach, wenn er abends zu Bett ging, obwohl sie schon beerdigt war. Er aber dachte, daß er sich mit ihr unterhielt, und sagte ihr: „Liebling, es wird nicht mehr lange dauern, dann wird Papa dir diese Puppe zu Weihnachten kaufen. Papa hat dir die Puppe versprochen, und ich werde sie kaufen.“

Schließlich war Weihnachten da. Natürlich wißt ihr, wie es ist: Die Reichen hatten ihre tollen Partys, die Kerzen brannten; in den Kirchen wurden die Messen gehalten und über Jesus und so weiter gesprochen. Man ging gewohnheitsmäßig zur Messe, es wurde gesungen, und man stimmte Weihnachtslieder an. Sie wußten nichts von dem, was in einer abgelegenen Straße vor sich ging.

Dieser arme Mann dort wußte nicht mehr, was er tat. Er wollte unbedingt, daß sein kleines Mädchen die Puppe bekommt, denn sie hatte so um diese Puppe gebettelt. Er ging also und kaufte ihr eine kleine, zerlumpte Puppe, ein kleines Ding, für ungefähr dreißig Cent. Er kaufte diese schmutzige Puppe am Straßenrand. Es war ein wirklich kalter Abend. Ein Schneesturm setzte ein, es schneite heftig dort in New York, direkt an der Küste.

Die Straßen füllten sich; die Menschen saßen in ihren großen Limousinen. Auf Trinkpartys und mit all dem, wovon wir heute abend sprachen, feierte man die Geburt Christi. Sie meinten, daß die rechte Art, es zu tun, darin besteht, daß sie ihre alten Sorgen und alles hinuntertranken. Alle dachten, so sollte man es tun.

Neulich stand ich in einem Geschäft, in dem eine Frau mit zwei Mädchen sprach. Sie wollten wissen, was sie für ihren Vater kaufen könnten. Eine von ihnen sagte: „Ich werde ihm einen Karton einer gewissen Zigarettensorte schenken.“ Die andere sagte, sie werde ihm Whisky und ein Kartenspiel kaufen. Ist das etwa ein Geschenk zur Erinnerung an die Geburt des Herrn Jesus Christus? So geht es vor sich. Ihr seht, es ist alles nur ein großer Haufen Kitsch und hat überhaupt nichts mit Weihnachten zu tun.

Wir stellen fest, daß dieser kleine Mann dorthin ging. In seinem Herzen wußte er, daß seine kleine Tochter gestorben war, trotzdem ging er und kaufte die Puppe. Er dachte: „Ich gehe einfach los, irgendwo werde ich sie finden. Sie wird irgendwo auf der Straße sein, und ich werde sie finden.“ So machte er sich auf den Weg.

Er konnte sich nichts vormachen, sie war nicht in dieser kleinen Hütte dort und auch nicht in dem schäbigen, schmutzigen Bett. Sie war schon beerdigt. Das wußte er. Er dachte aber, daß er sie auf der Straße finden würde und sagte: „Ich werde einfach weitergehen.“ Während die anderen ihre Weihnachtschoräle sangen, ging er durch die Straßen. Als er die Straßen hinunterging, trug er diese kleine, schmutzige Puppe unter seinem Mantel, hielt sie an sein Herz und dachte an seine kleine Tochter.

Schließlich fiel er einem Polizisten auf. Der Polizist hatte selbst schon einiges getrunken. Er lief auf die Straße, packte- den alten Mann, drehte ihn herum und sagte: „Weshalb treibst du dich hier herum?“

Er antwortete: „Herr, ich bringe dieses Püppchen zu meiner kleinen Tochter.“

Er fragte: „Wo wohnst du?“ Er sagte ihm, wo er wohnte. Darauf antwortete er: „Nun, du gehst doch in die entgegengesetzte Richtung. Du bist betrunken. Gehe wieder zurück!“

Er antwortete: „Herr, ich bin nicht betrunken; ich habe meiner kleinen Tochter versprochen, daß ich ihr zu Weihnachten ein Geschenk geben werde. Eine kleine Puppe ist das richtige Geschenk für ein kleines Mädchen.“

Er sprach: „Ich möchte sie sehen.“ So zeigte er ihm die kleine, schmutzige, zerlumpte Puppe. Er hielt sie fest an seine Brust gedrückt. Der Polizist, der selbst schon angeheitert war, schob ihn an und ging weg. So ging der alte Mann weiter die Straße hinunter, während es heftig schneite.

Um Mitternacht gingen die Partys zu Ende. Am nächsten Morgen hatte es aufgehört zu schneien, und die Sonne war herausgekommen. All diese Menschen, die auf diesen großen, fröhlichen Partys gewesen waren, hatten Eisbeutel auf ihrem Kopf, weil sie zuviel getrunken hatten. So feierte man die Geburt Christi. Viele von ihnen waren heiser von der Stimmung und dem Trubel.

Doch ein Stück weiter auf der Straße fand man den alten Mann. Als sie ihn umdrehten, hatte er die Puppe noch immer an sein Herz gedrückt. Ich glaube, er brachte sein Geschenk zu ihr. Er fand sie nicht hier, sondern in einem anderen Land. Dorthin brachte er das Geschenk. Es war ein geeignetes Geschenk. Gott sei uns gnädig. Doch es hat ihn das Leben gekostet. Es gab für ihn keine andere Möglichkeit auf der Welt, ihr diese Gabe zu geben, denn sie war ja schon beerdigt. Die einzige Art, wie es geschehen konnte, war, selbst auch hinüberzugehen. Die kleine Puppe mit dem schmutzigen Gesicht war nicht allzuviel wert, schätze ich. Warum hat er es getan? Um das Versprechen zu erfüllen, das er gegeben hatte. Ganz gleich, was die Menschen über die schmutzige Puppe in seinen Händen dachten, damit erfüllte er ein Versprechen seinem kleinen Mädchen gegenüber.

Manchmal sieht man das Evangelium als singen und spielen an. Sie wollten es nicht, als Gott es gab, doch dadurch wurde die Verheißung erfüllt, daß Er Seinen Sohn geben würde. Wißt ihr was? Auch Ihn hat man dem Tode überlassen, wie einen Landstreicher auf der Straße. Das stimmt genau! Sie haben Ihn sterben lassen wie einen Landstreicher auf der Straße. Auch heute behandelt man Ihn wie einen Landstreicher. Doch Er erfüllte das, was Er zu erfüllen hatte. ER war die Gabe, die Gott der Welt verheißen hatte.

Heute abend möchte ich Ihn als Retter in mein Herz aufnehmen. Ich will nachfolgen, auch wenn es meinen Tod bedeutet, oder was immer es sein mag. Ich habe Ihm mein Leben versprochen. Ich bringe es Ihm. Ganz gleich, wodurch ich gehen muß, wenn ich durch den Tod gehen muß, wenn ich erschossen werden soll, ganz gleich, was geschieht; ob ich verlacht, als verrückt bezeichnet und von den anderen christlichen Kirchen und Gemeinden hinausgetan werde – es ist ein Geschenk Gottes, das ich in meinem Herzen trage. ER gab es mir, Ihm will ich es wiederbringen.

Laßt uns einen Moment unsere Häupter beugen:

Ich spreche über geeignete Gaben. Es war ein geeignetes Geschenk für das kleine Mädchen. Es wäre einst Mutter geworden, und die Puppe war das geeignete Geschenk für sie. Ein Retter war eine geeignete Gabe, die Gott, der Schöpfer, Seiner Schöpfung geben konnte, um uns aus der Verfassung, in der wir uns befanden, zu erretten. Ich frage mich heute abend, während wir uns jetzt dem Weihnachtsfest nahen – ich nehme an, daß dies die letzte Botschaft ist, die wir bis Weihnachten hören werden, es sei denn, wir hören eine Radiopredigt – ich frage mich heute abend, ob wir die Gabe angenommen haben, die Gott uns verheißen hat: das ewige Leben durch den Glauben an Christus und den Empfang des Heiligen Geistes. Wenn ihr es noch nicht habt und Gottes echte, wahre Weihnachtsgabe empfangen möchtet – würdet ihr dann eure Hand heben? Sagt: „Bruder Branham, ich weiß nicht, manchmal habe ich es geglaubt. Ich habe achtgegeben, was ich tue, aber ich bin doch ein wenig im Zweifel.“ Zweifelt nicht mehr daran, Freunde.

Seht, es ist zu spät, weiter im Zweifel dahinzugehen. Laßt uns dessen wirklich sicher sein. Sagt: „Bete für mich, Bruder Branham, ich möchte die Gabe Gottes, Jesus Christus, die Er der Welt geschenkt hat. Ich möchte, daß dies eine wirkliche „Weihnacht“ ist. Ich nehme den Heiligen Geist in meinem Herzen auf, der mich wie in einer Wiege in den Stürmen des Lebens bewahrt. Und eines Tages darf ich mit dieser Gabe des ewigen Lebens in Seine Gegenwart kommen. Auf dieser Grundlage wird Er mich annehmen. Das ist die einzige Weise, wie Er es tun wird.“

Nun, habt ihr heute abend die rechte Gabe, die rechte Einstellung? „Vater, ich werde Dir folgen, wohin Du auch gehst. Was immer Du zu tun gebietest, werde ich tun. Was immer Dein Wort mir zu tun gebietet, werde ich tun. Jawohl! Ich gebe nichts darum, was alle anderen sagen. Ich werde es befolgen, denn ich möchte Deine Gabe, das ewige Leben, und Christus, der das Wort ist.“

Wenn ihr nicht alles im Wort glauben könnt und sagt: „Nun, ich weiß, ich glaube dies, ich glaube das, aber das kann ich nicht annehmen und jenes kann ich nicht annehmen.“, dann seid ihr wie die Siebzig, die davongingen. Sie können nicht das ganze Wort glauben und Christus in der Fülle Seiner Gottheit und Seinen Dienst aufnehmen, und sind nicht bereit zu sterben, wie Er es für sie getan hat.

Würdet ihr mit gebeugtem Haupt eure Hand erheben und sagen: „Bete für mich.“? Gott segne euch. Gott segne dich. Gott segne dich. Gott segne dich, kleines Mädchen. Oh, Gott segne euch. Ja, ich sehe eure Hand. Der Herr segnet euch gewiß. Diese Gabe – Christus – die Gott der Welt sandte, wurde durch die Weisen bestätigt; Sein eigenes Leben, Sein Tod, Seine Auferstehung bewies es. Eure Aufnahme bestätigt es. Er identifiziert sich mit euch, daß ihr Ihm gehört und Er euch. Wenn ihr die Reaktion auf das Wirken des Geistes Gottes zu dieser Weihnachtszeit in euch noch nicht wirklich seht, möge es euch jetzt zuteil werden.

Himmlischer Vater, wir stolpern dahin wie der Landstreicher auf der Straße, für den niemand Verwendung hatte. Die Welt traf einfach weiter ihre törichten Vorbereitungen. So tun sie es heute abend, Herr. Manchmal fühlen wir uns wie der Landstreicher; aber wir haben die Gabe angenommen. Deshalb beten wir, Vater, daß Du uns und dieser sterbenden Welt die Gabe des Lebens schenkst. Viele hier haben ihre Hände erhoben, daß sie die Gabe Gottes möchten. ER gab Seinen eingeborenen Sohn – Er selbst kam herab und wurde Mensch. ER erniedrigte sich so sehr, Er kam so einfach und demütig, daß sie nicht einmal ein Bett hatten, in dem Er geboren werden konnte. Ein Tier, eine Kuh oder ein Pferd, mußte beiseite treten und seine Krippe abgeben. Menschliche Wesen waren in solch eine Verfassung gekommen. ER kam herab in einen Stall, der in einen Felsen gehauen war; dort in Bethlehem, das der Sohn einer Hure vor vielen Jahren als kleine Stadt gegründet hatte.

Dann stellen wir fest, Herr, daß man an einem Abend, als es kalt wurde, zu Dir sagte: „Rabbi, wir möchten mit Dir heute abend nach Hause gehen.“

ER sagte: „Die Vögel des Himmels haben Nester, und die Füchse haben Gruben, Ich aber habe keine Stätte, wo Ich Mein Haupt hinlegen kann.“ So ließen sie Ihn sterben wie den Landstreicher.

Himmlischer Vater, können die Christen, können die Menschen heute sehen, daß dieses die große Gabe ist? Viele, mehr als ein Dutzend, schätze ich, haben ihre Hand erhoben, daß sie den Heiligen Geist empfangen möchten. Möge es ihnen ergehen, wie den weisen Männern. Vielleicht wird niemand von den übrigen in der Versammlung bemerken, was vor sich geht. Jener Stern, jenes geheimnisvolle Licht, ist zwei Jahre lang über die Sternwarten hinweggezogen. Damals haben die Menschen die Zeit anhand der vier Nachtwachen durch die Sterne berechnet. Niemand, kein Historiker hat darüber geschrieben. Niemand wußte etwas davon, und dennoch war es da. Diese weisen Männer mit ihren geeigneten Gaben wurden von ihm geführt. Möge dasselbe Licht heute abend in das Herz all derer, die hier anwesend sind, hineinkommen. Es mag keine Gemütsbewegung sein, es mag nicht dies oder das sein; vielleicht wird es sonst niemand bemerken, wie es bei den weisen Männern war. Doch möge heute abend etwas in die Herzen dieser Männer und Frauen, Jungen und Mädchen gelegt werden, damit diese Gabe Gottes ihr Leben salben kann, so daß sie von diesem Abend an verändert sind. Sie werden nicht mehr so sein, wie sie bisher waren; von jetzt an werden sie verwandelte Geschöpfe sein. Mögen sie sich, wie die weisen Männer, abwenden und nicht zu der Art und Weise dieser Welt zurückkehren – zum Königspalast des Herodes. „Weil sie hierauf die göttliche Weisung erhielten, zogen sie auf einem anderen Wege zurück.“ Gewähre es, Herr.

Ich bete heute abend, daß jeder weise Mensch hier, jeder Junge, jedes Mädchen, Männer und Frauen, die weise genug sind, sich heute abend von den Dingen dieser Welt abzuwenden, von diesem Tage an nicht wieder dahin zurückkehren. Sie werden nach Ablauf dieses Tages und dieses Abends nicht mehr zu den Dingen der Welt zurückkehren. Mögen sie weise sein. Möge dieselbe geheimnisvolle Stimme, die sie veranlaßte, ihre Hand zu heben und zu sagen: „Ja, ich will die Gabe Gottes.“ – das, was verursachte, daß sie ihre Hand erhoben – sie heute abend mit Seinem Tod, Seiner Beerdigung und Auferstehung identifizieren, indem sie den Heiligen Geist empfangen. Mögen sie abgesondert werden.

Herr, mögen diese Frauen hier, denen es so schwer fiel, nicht mit der Welt mitzumachen, von heute abend an ihr Haar wachsen lassen und sich wie Damen kleiden; das Make-up und dieses künstliche Zeug wegnehmen. Denn es ist eine Art Beweis, daß sie nicht gesund sind, daß etwas verkehrt ist. Möge dieses geheimnisvolle Licht heute abend, Herr, das sie veranlaßte, ihre Hand zu heben – mögen sie sagen: „Herr, ich wende mich heute abend von den Dingen der Welt ab.“

Mögen diese Männer, die das Echte noch nicht empfangen haben, mit ihren Frauen sprechen und sie veranlassen, sich von den Dingen, die sie tun, abzuwenden. Mögen wir uns heute abend alle gemeinsam von allem abwenden, Herr, denn wir haben durch diese kleine, eigenartige Botschaft die Weisung dazu erhalten; das Licht Gottes hat unsere Herzen getroffen. Mögen wir uns heute abend von allem abwenden und den Rest unserer Tage für Dich leben und auf einem anderen Wege als dem, auf welchem wir gegangen sind, mit Dir nach Hause gehen. Gewähre es, Herr. Mache uns, jeden Christen hier, Vater, der Dich aufgenommen hat und Dir glaubt, heute abend zu besseren Christen. Sie haben versucht, ein christliches Leben zu führen, doch mögen sie sich heute abend absondern und diese Gabe empfangen.

O Gott, es ist ein verachteter Weg. Die Frauen werden altmodisch und alles mögliche genannt. Die Männer werden als Fanatiker bezeichnet werden. Doch wir sind dazu bereit, Herr.

Heiliger Geist, wende uns gerade jetzt um. Bewirke die Wende jetzt in mir, Herr. Ich möchte keinen Weg gehen, der mich von Dir wegführen würde. Herr, ich möchte nur auf dem Wege gehen, den Du für mich bestimmt hast. Ich möchte, daß die Gabe meines Herzens so vollkommen ist, daß dadurch hier auf Erden bewiesen wird, Herr, daß Du nicht tot bist, sondern lebst.

DU bist der Gott der Lebenden – nicht der Gott der Toten. Die Toten sind mit Fliegen und Schmeißfliegen bedeckt, die sich fortpflanzen und zu mehr Schmeißfliegen werden. So ist es, wenn ein Mann zum erstenmal trinkt, seine erste Zigarette raucht, seine erste Lüge ausspricht, seine Frau zum erstenmal hintergeht; oder wenn die Frau ihren Mann hintergeht oder Dinge tut, die verkehrt sind; dann ist es, als hätte eine Schmeißfliege sie gestochen. Es häuft sich an, es wächst im Schmutz, denn es ist auf einer toten Seele im Innern. Böse Geister werden tätig; der eine böse Geist verursacht, daß man dieses tut, der andere, daß man jenes tut, weil man das eine getan hat.

O Gott, mögen sie umkehren und zum Leben gelangen. Mögen sie sich erheben und die Engel Gottes herabkommen, damit sie die Gabe des ewigen Lebens erhalten, Herr, und von Sieg zu Sieg gehen. Gewähre es, Vater. Heute abend wenden wir uns von den Dingen und den Sorgen der Welt ab, denn Gott hat uns gemahnt, daß die Zeit nahe ist und Jesus zur Erde zurückkommen wird. Möge uns der große Heilige Geist heute abend das ewige Leben schenken, nach dem wir uns sehnen. Gewähre es, Herr. Wir beten, daß Du uns diese Segnungen gewährst, denn wir bitten es im Namen Jesu Christi.

Wir wollen unsere Häupter gebeugt halten.

Die weisen Männer damals folgten dem Licht, bis sie das vollkommene Licht fanden. Möge das kleine Licht heute abend, das euch veranlaßte, eure Hand zu erheben, und wenn ihr es nicht tatet – es hat euch getroffen, aber ihr habt sie nicht erhoben – möge euch dieses Licht geradewegs zu dem vollkommenen Licht führen.

Laßt uns alle zu einem kleinen Weihe-Gottesdienst aufstehen.

Wir wollen heute abend hier unser Herz zu einer Wohnung Christi machen. Denkt an meine Geschichte von dem Landstreicher heute abend. Jesus Christus ist heute tatsächlich wie jener Landstreicher. Das stimmt! ER war wie ein Landstreicher. Oh, natürlich, wir sagen: „Wir dienen Ihm“, sicher. Aber all der Flitter und Glanz, das ist Er nicht! Das ist Er nicht! ER mußte sterben, um euch diese Gabe – nicht eine Puppe, sondern das Leben – zu bringen. ER mußte sterben, um es tun zu können, um zu euch zu gelangen. Es war der einzige Weg, um euch erreichen zu können. ER konnte nicht hier auf die Erde kommen und ein vollkommener Mensch sein, wie Er es war, um euch anzunehmen. So konnte Er es nicht tun. ER mußte sterben, um euch die Gabe Gottes zu erwerben. Wie der Landstreicher starb, um seinem Mädchen die kleine Puppe zu bringen, mußte Christus sterben, um Gott zu euch zu bringen. Wir möchten es heute abend annehmen. Ich glaube, während wir unsere Häupter noch gebeugt haben – wir wollen unsere Hände zu Gott erheben und Ihm heute abend unser Leben hier neu weihen.

O gnädiger Gott, wir möchten Deine Gabe. Ich bin hier zu dieser Weihnachtszeit, Herr, und ich erkenne, wenn ich mich auf dieser Erde umschaue, den Flitter und den Glanz dieser Zeit. Ich kann außerdem sehen, wie die Bibel von diesem Laodizea-Gemeindezeitalter sagt, daß Du außerhalb Deiner Gemeinde bist. DU bist abgelehnt und Deiner eigenen Gemeinde und Deinem eigenen Volk ein Fremdling. DU bist verworfen worden. Ein Fremdling ist jemand, der abgewiesen wurde. DU bist von Deiner eigenen Gemeinde abgelehnt worden. DU bist unter Deinem Volk abgelehnt worden. Sie wollen Dich nicht, Herr, und sie haben Dich verlassen wie den Landstreicher. O Herr, und trotzdem gingst Du hin und bist gestorben, um uns die Gabe Gottes zu bringen. In Demut nehmen wir es an, Herr. Ich bete, daß Du unser Herz und Leben erfüllst und uns von diesem Abend an zur Seite nimmst. Mögen wir völlig Dein sein, während wir uns Dir weihen.

Nimm mich an, Herr. Es sind viele Fehler, die ich in meinem Leben gemacht habe. Teurer Gott, während ich hier auf dieser geheiligten Stelle stehe, wo das Evangelium gepredigt wurde und wo wir Dich hier gesehen haben, sogar in dem großen Licht, das auf sie herabstrahlte – dafür sind wir so dankbar, Herr – weihe ich mich für diese Weihnacht, nicht, wie die Welt es tut oder um eine neue Seite aufzuschlagen. Ich möchte Deinen Sohn aufnehmen, o Gott, ich möchte Deine Gabe annehmen, Herr.

Ich will die Gabe des ewigen Lebens durch Christus annehmen. In Wahrheit, Herr, nehme ich jetzt die Gabe Christi für mich an, und werde versuchen, andere für Ihn zu gewinnen. Gehe mit jedem einzelnen.

Mach die kleine Hausfrau so freundlich und demütig, damit sie imstande ist, andere zu Dir zu führen. Die Gabe, die Du ihr gegeben hast, das Frauliche und Damenhafte – möge sie so damenhaft sein, daß die Nachbarn es an ihr sehen und sein möchten wie sie.

Mache den Mann, der in der Werkstatt arbeitet, wer immer es sein mag, Herr, schenke ihm ein demütiges Leben wie Christus, damit andere es sehen. Wir kennen die Menschen nicht, die sich noch draußen befinden, Vater, aber wir möchten niemals diesen herrlichen Hochweg verlassen und werden uns nach allen Seiten ausstrecken, um eine Seele zu erreichen. Lege es in unseren Bereich, Herr, darum bitten wir, und gib uns ein Leben, das bewirkt, daß andere auch so leben möchten; während wir uns Dir heute abend weihen. Im Namen Jesu Christi. Amen.

Wollt ihr noch einmal eure Häupter beugen, ich möchte allen eine frohe Weihnacht wünschen. Möge die große Weihnachtsgabe, die erste und einzige, die ursprüngliche, die einzige, die es gibt, Jesus Christus, heute abend in euren Herzen erneuert worden sein. Möge der Heilige Geist zu euch kommen und euch Gaben von Gott geben, um zu dienen, eine Gabe, damit ihr ein besseres Leben führen könnt. Das möchte ich. Ich möchte lieber das Leben Christi in mir haben, um lieblich und siegreich zu leben, als all die Gaben der Heilung, die Gaben der Weissagungen und all die anderen Gaben. Gebt mir nur Jesus. Laßt mich das Leben führen; das Leben ist es, das ich ausleben möchte. Ich möchte so leben, daß andere es erkennen. Das ist mein Verlangen zu Weihnachten, und ich bete, daß es auch euer Verlangen ist. Ich bete, daß Gott uns das gibt, was Er wünscht.

(Auszug aus der Predigt „Geeignete Gaben“ von William Marrion Branham vom 22.12.1963 in Jeffersonville, Indiana, Übersetzer: Ewald Frank, Freie Volksmission Krefeld)

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  1. Grüße zu den Feiertagen… | donnerruf

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