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Nutten dürfen werben – Christen nicht

11. März 2014

Bereits vor etwa 10 Jahren wurde in der BRD die Fernsehwerbung für das christliche Buch ‚Kraft zum Leben’ verboten. In diesem kostenlos erhältlichen Werk bezeugen u.a. Bernhard Langer, Sir Cliff Richard, Brita Baldus, Paulo Sergio, Philip Prinz von Preußen und weitere Prominente ihren Glauben an den HERRN JESUS CHRISTUS…

Gleichzeitig nahm aber seit dieser Zeit die penetrante Werbung mit nackten Weibern und teilweise auch Homosexuellen für Telefon- und Internetsex auf verschiedenen Sendern in Deutschland mittels Gehirnerweichungskasten zu.

Eine Intervention gegenüber verschiedenen Politikern nützte nichts – die Zustände des moralischen Verfalls verschlimmerten sich in der Zwischenzeit eher noch.

Dieser Tage wollte ich mittels privater Kleinanzeige im Allgemeinen Anzeiger – der Mittwochs und Sonntags kostenlos an alle Haushalte Thüringens verteilt wird – auf meine Seite aufmerksam machen und ging in die Geschäftsstelle in Gera. Dort wollte man gleich wissen, um was es auf meiner Seite geht und ich erzählte der Dame, dass es ein privater Blog ist, auf dem hauptsächlich Betrachtungen aus biblischer Sicht von mir veröffentlicht werden. Da kamen in ihr Zweifel auf, ob man dann überhaupt meine Kleinanzeige veröffentlichen könne und sie schickte mich in die Redaktion.

Also ging ich ums Haus eine Etage höher. Dort war man zunächst erstaunt, warum die Kleinanzeige nicht angenommen wurde, rief unten an, dann versuchte man die Chefin zu erreichen, was gerade nicht klappte und versprach, sich bei mir zu melden.

Am nächsten Tag geschah dies. Ich sah die Geraer Nummer, rief zurück und bekam zur Antwort, dass man meine Kleinanzeige nicht veröffentlichen könne. Auf meine Frage, warum, konnte man mir keine Antwort geben, sondern verwies mich an eine Frau Voigt in Erfurt. Also rief ich dort an, die Frau am Telefon wusste auch nicht, warum die Veröffentlichung abgelehnt wurde und bat mich, ihrer Kollegin – also der Frau Voigt – zu schreiben. Dies tat ich dann auch – hier die Nachricht:

Sehr geehrte Frau Voigt,

gestern wollte ich folgende private Kleinanzeige im Allgemeinen Anzeiger (Ausgaben Ostthüringen) veröffentlichen lassen:

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mehr als nur Nachrichten:

donnerruf.wordpress.com

In ihr wird auf meinen privaten Blog verwiesen, in dem ich hauptsächlich christliche Betrachtungen veröffentliche. Dort wird nichts zum Verkauf angeboten und auch nicht für eine bestimmte Religionsgemeinschaft geworben. Als bibelgläubiger Christ setze ich dort hin und wieder Gedanken hinein, die ich gern mit anderen teilen möchte.

Daher wollte ich in einer Kleinanzeige darauf aufmerksam machen. Nun wurde mir mitgeteilt, dass Sie die Veröffentlichung abgelehnt haben. Dies kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Welche Gründe gibt es denn dafür? Ich dachte die Diskriminierung von Christen ist schon lange vorbei.

Vielleicht handelt es sich aber auch nur um ein Mißverständnis und meine private Kleinanzeige (aus drei Zeilen – also der Mindestgröße) wird am Sonntag ggf. unter der Rubrik „Verschiedenes“ veröffentlicht, wofür ich natürlich auch den anfallenden Preis zahle.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Bärthel

Darauf kam dann folgende Antwort:

„Sehr geehrter Herr Bärthel,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir werden Ihre Kleinanzeige im Allgemeinen Anzeiger nicht veröffentlichen. Die Verbreitung von Inhalten beziehungsweise Hinweisen auf Internetseiten, die unmittelbar oder mittelbar rechtsextremes Gedankengut transportieren, lehnen wir ab. Eine religiöse Absicht ist sowohl auf Ihrer Webseite als auch bei Ihrer politischen Arbeit nicht zu vermuten.

Übrigens: Der Allgemeine Anzeiger wurde mit dem Durchblick-Preis für Bürger- und Verbrauchernähe ausgezeichnet und ist laut FGM-Studie 2009 das bekannteste Wochenblatt in Thüringen.

Herzliche Grüße

Emanuel R. Beer

Chefredakteur / Prokurist

Prompt schrieb ich ihm dann:

Herr Beer,

offenbar haben Sie Wahrnehmungsprobleme, da es auf meiner Seite zu einem großen Teil um Betrachtungen aus biblischer Sicht geht. Jeder, der die Beiträge liest, wird dies zweifelsfrei erkennen können.

Die Ablehnung meiner Anzeige betrachte ich als Diskriminierung von Christen und werde dazu entsprechende Mitteilungen – auch an die Presse – senden.

Zudem halte ich es in einer freiheitlich- rechtsstaatlichen Ordnung für angebracht, den Lesern selbst die Beurteilung der Betrachtungen zu überlassen und diese nicht durch eine Zensur – die es gemäß dem Grundgesetz nicht geben sollte – zu entmündigen. Genau dies tun Sie aber.

Sollten Sie Ihr zweifelhaftes Verhalten noch einmal überdenken und sich dazu entschließen meine private Kleinanzeige zu veröffentlichen, so lassen Sie es mich bitte wissen. Ich will für Sie das Beste hoffen – auch Sie müssen sich einst vor Gott dafür verantworten, wenn Sie wissentlich die Verbreitung SEINES WORTES behindert haben. Möge SEIN GEIST Sie zur Umkehr bewegen!

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Bärthel

 – Evangelist –

Bis jetzt blieb diese Nachricht unbeantwortet. Wenn man sich mal ein Exemplar des AA hernimmt und durchblättert, fallen einem die vielen meist bebilderten Anzeigen von Prostituierten auf, mit denen das Blatt offenbar kein Problem hat. Wenn aber jemand auf eine private Seite mit biblischer Ausrichtung aufmerksam machen möchte, kommt gleich eine Unruhe im ganzen Haus auf und sie wird mit einer dubiosen Begründung abgelehnt.

Hier trifft das Schriftwort aus 2. Timotheus 4 zu, welches zuletzt erwähnt wurde und mir kommt auch 2. Thessalonicher 2: 3-12 in den Sinn. Dort heißt es: „Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muss der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. Erinnert ihr euch nicht daran, dass ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war? Und ihr wisst, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit. Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muss der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt. Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden. Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.“ Lest bitte in dem Zusammenhang auch 2. Tim. 3 und den 2. Petrusbrief!  Gott segne Euch! Euer Christian

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