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Bleiben die Bürger entmündigt?

3. Juni 2014

In einer Demokratie sollte eigentlich das Volk oberster Souverän sein. Doch offenbar sieht man dies im Hotzenwald anders und ließ eben nicht die Bürger darüber entscheiden, ob sie mich zum Bürgermeister von Rickenbach wählen möchten oder nicht, sondern entmündigte diese in der Angelegenheit und hat mich einfach nicht zur Wahl als Kandidat zugelassen.

Begründet hat man dies mit Zweifeln an meiner demokratischen Gesinnung. Liest man dazu die Ausführungen von Herrn Scheifele vom Landratsamt Waldshut, kommt man unweigerlich zur Schlussfolgerung, dass man auch den HERRN JESUS CHRISTUS aufgrund SEINER Aussagen nicht als Kandidat bei einer Bürgermeisterwahl in Baden-Württemberg zulassen würde. Artikel 3 und 4 des Grundgesetzes interessiert dort offenbar niemanden.

Darin heißt es: 3 (3) „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ und 4 (1) „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“

Geradezu skurril wurde es, als er mir auch während der Verhandlung am Verwaltungsgericht Freiburg (Breisgau) als Beleg für meine vermeintlich fehlende freiheitlich demokratische Gesinnung vorhielt, dass ich Gerichtsentscheidungen in der Bundesrepublik in Frage stelle. Kürzlich schrieb ich ja im Zusammenhang mit einer Diskriminierung aus politischen Gründen: „Aber nur ziemlich naive oder einfach ahnungslose Personen erwarten von einem BRD-Gericht noch Gerechtigkeit.“ Dies spiegelt einfach meine jahrelange Erfahrung wider.

Wenn ein Gericht mal meinen Anträgen stattgibt und sich an geltendes Recht hält, wäre ich leicht widerlegt. Aber offenbar gibt man sich diesbezüglich gar keine Mühe und so beklage ich weiterhin auch hierzulande wahrgenommene Menschenrechtsverletzungen. Wenn man dies nun als Begründung für eine fehlende demokratische Gesinnung anführt, bleibt mir über jenen Herrn aus dem Landratsamt Waldshut nur zu sagen: Herr Scheifele, ich zweifele – und zwar an Ihrer freiheitlich demokratischen Gesinnung.

Es ist geradezu Kennzeichen einer rechtsstaatlichen Ordnung, Entscheidungen der Behörden oder der Gerichte in Frage stellen zu dürfen und nötigenfalls auch Rechtsmittel dagegen einzulegen. Andere Staaten auf Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen, ist ebenfalls ein legitimes Mittel zur Überwindung der Missstände. Mir dies nun zum Nachteil auszulegen, zeugt von einem absolutistischen Obrigkeitsverständnis, welches sogar das Unfehlbarkeitsdogma des Papstes in den Schatten stellt. Mit freiheitlich rechtsstaatlichem Denken und Handeln hat es jedenfalls nichts zu tun und so hoffe ich auf die nötige Einsicht bei Gericht – auch um meine Behauptung von vorhandener Ungerechtigkeit im System zu widerlegen – zumindest in diesem Fall.

Warten wir also die Entscheidung ab. Die Badische Zeitung berichtete vor der Verhandlung:
http://www.badische-zeitung.de/rickenbach/kommt-baerthel-mit-wahlanfechtung-durch–85292641.html und danach: http://www.badische-zeitung.de/rickenbach/erhebliche-bedenken–85471736.html und nochmal: http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/wahlanfechtung-buergermeister-in-rickenbach-muss-warten–85574711.html
Der Südkurier berichtete vorher: http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/rickenbach/Gericht-verhandelt-ueber-Baerthels-Klage;art372616,6771132 und danach:
http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/rickenbach/Bangen-um-den-Rickenbacher-Buergermeister;art372616,6974137

Die Gebetserhörung für Rickenbach besteht vielleicht gerade darin, dass so schnell keine Ruhe einkehrt.

Mit Römer 11:11 „So frage ich nun: Sind sie gestrauchelt, damit sie fallen? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen nacheifern sollte.“, 1. Thess. 5:8-10 „Wir aber, die wir Kinder des Tages sind, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil. Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, das Heil zu erlangen durch unsern Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben.“ sowie Apg. 15:23 „Und sie gaben ein Schreiben in ihre Hand, also lautend: Wir, die Apostel und Ältesten, eure Brüder, wünschen Heil den Brüdern aus den Heiden…“ die herzlichsten Grüße und Segenswünsche, Euer Christian Bärthel

PS: Lest um des Zusammenhangs Willen bitte jeweils das gesamte Kapitel…

~

Im Fall von Josef Höschler wegen angeblicher Volksverhetzung findet die von Systemseite herbeigeführte Berufungsverhandlung am Dienstag, den 24.06.2014 ab 9 Uhr am Landgericht Gera, Haus 2, Raum 003 statt. Die Verhandlung ist natürlich öffentlich und ihn wird derselbe Anwalt vertreten, der auch in meinem Verfahren bezüglich der Bürgermeisterwahl tätig ist. Es kann spannend werden.

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One Comment
  1. Julia Keller permalink

    Lieber Glaubensbruder Bärthel, nachdem ich jetzt gelesen habe, dass das Gericht Ihre Klage abgewiesen hat, hoffe ich wirklich dass Sie vor der Verwaltungsgericht in Mannheim ziehen. Warum darf ein NPD Mitglied dann kandidieren? Haben Sie das vor Gericht mal gefragt?

    Beste Segensgrüße aus Rickenbach! Lassen Sie sich nicht unterkriegen und sorgen Sie dafür das der Zäpenick weiter keine Ruhe kriegt! Herzliche Segensgrüße aus Rickenbach von der Julia

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