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Freimaurerei aus biblischer Sicht

17. September 2014

In Lukas 20 (auch bei Matthäus 21 und Markus 12) finden wir das Gleichnis Jesu von den bösen Weingärtnern. In den letzten Versen (17-19) des Gleichnisses heißt es: „Er aber sah sie an und sprach: Was bedeutet dann das, was geschrieben steht (Psalm 118:22): »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden«? Wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen er aber fällt, den wird er zermalmen. Und die Schriftgelehrten und Hohenpriester trachteten danach, Hand an ihn zu legen noch in derselben Stunde, und fürchteten sich doch vor dem Volk; denn sie hatten verstanden, dass er auf sie hin dies Gleichnis gesagt hatte.“

Die Schrift sagt uns in Apostelgeschichte 4:8-14 „Petrus, voll des Heiligen Geistes, sprach zu ihnen: Ihr Oberen des Volkes und ihr Ältesten! Wenn wir heute verhört werden wegen dieser Wohltat an dem kranken Menschen, durch wen er gesund geworden ist, so sei euch und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Im Namen Jesu Christi von Nazareth, den ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat; durch ihn steht dieser hier gesund vor euch. Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. Sie sahen aber den Freimut des Petrus und Johannes und wunderten sich; denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren, und wussten auch von ihnen, dass sie mit Jesus gewesen waren. Sie sahen aber den Menschen, der gesund geworden war, bei ihnen stehen und wussten nichts dagegen zu sagen.“ und in Epheser 2:18-22 heißt es „Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.“

Wir erkennen also klar, dass der HERR JESUS CHRISTUS der Eckstein ist und darauf der Tempel Gottes – SEINE Gemeinde bzw. Versammlung – aufgebaut wird. ER ist der Fels, das feste Fundament (siehe 1.Kor. 10, 1.Petrus 2, Eph. 4…) und was nicht auf IHM gegründet ist, wird weggespült werden, wie ein auf Sand gebautes Haus – siehe Matthäus 7:24-29!

Wer aber sind die Bauleute, die den Eckstein verworfen haben und was haben sie an dessen Stelle gesetzt? Damals, also vor ca. 2.000 Jahren waren es die Hohenpriester und Schriftgelehrten, die sich selbst – also Menschen – an die Stelle Gottes gesetzt haben. Heute ist es im Grunde genauso. Es sind diejenigen, die unabhängig, also frei vom Eckstein, mauern – man könnte auch einfach Freimaurer sagen. Und was bauen sie? Die Freimaurer selbst bekennen als eines ihrer obersten Ziele am „Tempel der Humanität“ zu bauen – also nicht am Tempel Gottes, sondern des Menschen.

Im Gegensatz zu Gott ist aber der Leib des Menschen vergänglich – er ist aus Bestandteilen der Erde gemacht (1.Mose 2:7) und zerfällt nach dem irdischen Tod auch wieder zu Erde, also Humus, woraus sich das Wort Humanität, also Menschlichkeit, ableitet. Eigentlich ist der „Tempel der Humanität“ ein recht erbärmliches Gebilde und von keinem bleibenden Wert.

Der HERR JESUS CHRISTUS sagt in Johannes 15:1-7 „Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.“
Getrennt von IHM haben wir kein bleibendes Leben in uns. Siehe dazu auch Römer 6:23!

Einige werden nun einwenden, dass doch in vielen Freimaurerlogen eine Bibel liegt. Ja, zur Dekoration. In anderen Kulturkreisen liegt dort beispielsweise auch der Koran oder der babylonische bzw. jüdische Talmud. Es ist so skurril wie die Tatsache, dass man oftmals bei Gerichtsverhandlungen in den Vereinigten Staaten Zeugen oder Angeklagte auf die Bibel schwören lässt, in der es aber heißt, dass wir nicht schwören sollen.

Der HERR JESUS CHRISTUS selbst sagt dazu: „Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist (3.Mose 19:12; 4.Mose 30:3): »Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deinen Eid halten.« Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron; noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs. Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen. Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.“ (Matthäus 5:33-37) und in Jakobus 5:12 steht geschrieben: „Vor allen Dingen aber, meine Brüder, schwört nicht, weder bei dem Himmel noch bei der Erde noch mit einem andern Eid. Es sei aber euer Ja ein Ja und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht dem Gericht verfallt.“

Man kann also mit der Bibel in der Hand genau das Gegenteil von dem tun, was drinsteht. Dem jeweiligen Richter oder wer immer sie zur Eidesleistung entgegenhält, müsste sie gleich aus der Hand fallen in Anbetracht dieser Häresie. Ob Unwissenheit hier vor Strafe schützt?

Wie ich mich selbst überzeugen konnte, gibt es unter so manchen Logenbrüdern viel Wissen. Die Schrift sagt dazu: „Die Erkenntnis bläht auf; aber die Liebe baut auf.“ (1.Kor. 8:1)

Lasst uns dazu einmal die ersten Verse des Kapitels lesen: „Was aber das Götzenopfer angeht, so wissen wir, dass wir alle die Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf; aber die Liebe baut auf. Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll. Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt. Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keinen Götzen gibt in der Welt und keinen Gott als den einen. Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.“

Kolosser 3:14-17 sagt uns: „Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“ und der HERR JESUS CHRISTUS selbst sagt: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18:20)

Folgende Dinge stehen sich – einander ausschließend – gegenüber:
Tempel Gottes (ewig) – Tempel der Humanität (vergänglich)
Ein HERR – viele Herren
Jesus im Zentrum – der Mensch im Zentrum
Christus als Eckstein – frei von IHM mauern
Gottesdienst – Götzendienst

Lest bitte abschließend 2.Korinther 6:14-18! Gott segne Euch!
In SEINER Liebe, Euer Christian Bärthel

Erstveröffentlichung auf: https://donnerruf.wordpress.com

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