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Luther in unserer Zeit

25. April 2017

Würde Dr. Martin Luther heutzutage in Deutschland leben, würde ihm höchstwahrscheinlich Folgendes passieren:

1. In der sogenannten Evangelischen Kirche bekäme er Predigtverbot, sicher auch in den meisten Freikirchen – in der sogenannten Katholischen Kirche hätte er dies sowieso.

2. Der Zentralrat der Juden würde seinen Kirchenausschluss fordern und die dem Zeitgeist verfallene menschengemachte Institution käme diesem Wunsch natürlich umgehend nach.

3. Die BRD-Justiz würde ihn wegen Volksverhetzung auf die Anklagebank zerren und wenn er Glück hätte und seine Überzeugungen bereut, käme er vielleicht gerade noch mal so mit einer Bewährungsstrafe davon. Aber ob davon bei Martin Luther auszugehen wäre bleibt zweifelhaft – die Geschichte zeigt uns etwas anderes. Er würde wohl eher in den Bau gehen als zu widerrufen.

Bei all den vielen kirchlichen Reformationsveranstaltungen kommt mir unweigerlich das Wort des HERRN JESUS CHRISTUS aus Matthäus 23, ab Vers 29 in den Sinn: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Propheten Grabmäler baut und die Gräber der Gerechten schmückt und sprecht: Hätten wir zu Zeiten unserer Väter gelebt, so wären wir nicht mit ihnen schuldig geworden am Blut der Propheten! Damit bezeugt ihr von euch selbst, dass ihr Kinder derer seid, die die Propheten getötet haben. Wohlan, macht auch ihr das Maß eurer Väter voll! Ihr Schlangen, ihr Otternbrut! Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen? Darum: siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und von ihnen werdet ihr einige töten und kreuzigen, und einige werdet ihr geißeln in euren Synagogen und werdet sie verfolgen von einer Stadt zur andern, damit über euch komme all das gerechte Blut, das vergossen ist auf Erden, von dem Blut des gerechten Abel an bis auf das Blut des Secharja, des Sohnes Berechjas, den ihr getötet habt zwischen Tempel und Altar.“

Eingeweihte wissen, was ich in Bezug zu Luther damit sagen möchte. Wer es genau wissen will, ein versteckter Hinweis findet sich in der dritten Etage des Lutherhauses in Wittenberg, welches ich vor wenigen Tagen – am 21.04.2017 – besuchte.

Eine Etage tiefer findet man auch Werke des von mir geschätzten Andreas Bodenstein (Professor Karlstadt) – dieser veröffentlichte seine Thesen (152) bereits vor Luther am 26.04.1517. Seine Bibeltreue führte (meiner Vermutung nach durch den Einfluss Philipp Melanchthons – der sich vielfach politisch und nicht gemäß der Schrift verhielt) dazu, dass er später Wittenberg verlassen musste und in unsere Gegend – nach Orlamünde – ging und dort seinen geistlichen Dienst tat.

Interessant – und durch den Besuch im Wohnhaus Luthers für mich neu ist – dass die Werke von Karlstadt gleich nach denen von Martin Luther selbst an zweiter Stelle der meistverbreiteten reformatorischen Schriften aufgeführt werden. Da hat dann später aber eine ganz schön umfassende Zensur in Wittenberg und darüber hinaus in protestantischen Kreisen stattgefunden. Bruder Andreas Bodenstein lehnte dann auch die Kindertaufe (ich nenne es Babyzwangsbespritzung) ab und vertrat – wie ich heute ebenso – die biblisch gebotene Glaubenstaufe.

In dem Raum der vielen Bücher sind natürlich auch Werke von Martin Luther über das Papsttum, die Türken und die Juden zu finden. Auf einer Tafel wird dann auch Luthers Einordnung der muslimischen Türken – und damit der Bedeutung des Islam – gemäß der Weissagung in Hesekiel 38 und 39 (Gog) benannt. Es wird ausgeführt, dass er bereits 1520 das Papsttum als Antichrist verstand und 1544 zur Erkenntnis gelangte, dass „Wer, wie Papst, Türken und Juden, die Ausbreitung des Evangeliums hindere, der diene dem Teufel.“ Diese Erkenntnis halte ich – entgegen dem derzeit herrschenden Welteinheitsbrei-Ökumene-Zeitgeist – nach wie vor für zutreffend. Man sollte solche Aussagen stets aus der Perspektive des Evangeliums betrachten, nicht nach politischer Wetterlage!

Ein Jahr zuvor (1543) veröffentlichte Luther sein heutzutage wohl erst umstrittenstes Werk „Von den Juden und ihren Lügen“ – in dem er nicht zu deren Ermordung aufruft, sondern sozusagen zur Eigentumsrückübertragung – auch er kannte ja die Worte des Apostels Paulus aus Titus 1.

Für dieses Bibelzitat – siehe hier ab Vers 10: https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Titus1 – kam ich ja auch schon durch die BRD-Justiz auf die Anklagebank des Landgerichts Gera, ebenso für die Worte des HERRN JESUS CHRISTUS selbst aus Johannes 8, ab Vers 40. Lest einmal nach!

Doch ER sagte uns dies bereits voraus: „Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.“ (Johannes 15:20)

Es wundert also nicht, wenn der Apostel Paulus berichtet: „Von den Juden habe ich fünfmal erhalten vierzig Geißelhiebe weniger einen; ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer. Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse, in Gefahr unter Räubern, in Gefahr unter Juden, in Gefahr unter Heiden, in Gefahr in Städten, in Gefahr in Wüsten, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter falschen Brüdern; in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße; und außer all dem noch das, was täglich auf mich einstürmt, und die Sorge für alle Gemeinden.“ (2. Korinther 11: 24-27) Lest bitte um den Zusammenhang zu verstehen selbst nach – am besten in dem Fall das ganze Kapitel!

Wenn man weiß, wo übrigens Luthers Bücher 1543 gedruckt wurden – bei Hans Lufft – versteht man, warum gerade das Hinterhaus und damit offenbar die ehemalige Druckerei vermutlich seit der Wende dem Verfall preisgegeben ist. Ich war selbst am 20.04.2017 dort in Wittenberg vor Ort. Das vordere Haus ist privat bewohnt und daran eine unschöne Sprayerei zu sehen.

Auch 1542/43 veranlasste Luther die erste wissenschaftliche Übersetzung des Koran. Er war ja überzeugt: „Man kann dem Mahmet oder Türken nichts verdrießlicheres tun, noch mehr Schaden zufügen – mehr denn mit allen Waffen – denn das man ihren Koran an den Tag bringe, darin sie sehen mögen, wie gar ein verflucht, schändlich, verzweifelt Buch es sei, voller Lügen, Fabeln und Gräuel…“ Selbst in dieser Angelegenheit ist Luther heutzutage nach wie vor hochaktuell.

Als ich die Tage in Lutherstadt Wittenberg war, meldete ich schriftlich Kundgebungen vom 25. bis 28.05.2017 (Himmelfahrtdonnerstag bis zum Folgesonntag) täglich von 13 bis 21 Uhr unter dem Motto „500 Jahre Reformation – zurück zur biblischen Ordnung!“ an. Da dort dann die evangelischen Kirchentage mit wohl zehn- oder hunderttausenden Besuchern stattfinden, kann ich den genauen Ort erst nach Absprache mit den zuständigen Stellen bekanntgeben. Wir werden uns aber aller Voraussicht nach nicht innerhalb des Kirchentagegeländes bewegen können – auch anderen gläubigen Christen und judenmissionierenden Gruppen ist der Zugang von Seiten der EKD untersagt. Letzteres, da es zwischen dem Zentralrat der Juden und der Evangelischen Kirche in Deutschland einen Vertrag gibt, wonach sich die EKD verpflichtet, die Juden nicht zu missionieren.

Wenn aber gilt „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Johannes 14: 6) und in Bezug auf den Namen Jesu Christi: „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“ (Apostelgeschichte 4: 12) sowie „Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Markus 16: 15 und 16) – so würde man den Juden das Heil vorenthalten, wenn man ihnen nicht das Evangelium predigt. Dies wäre so, als würde man Kranken die rettende Medizin bewusst nicht geben.

In Anlehnung an Luthers Erkenntnis von 1544 möchte ich hier sagen: Wer, wie die Evangelische Kirche in Deutschland, die Ausbreitung des Evangeliums hindert, der dient dem Teufel.

Wer dem lebendigen Gott dienen möchte, der möge uns im Mai in Wittenberg unterstützen. Inzwischen sind etwa 1.000 Schriften eingetroffen, die dann weitergegeben werden können. Einige eigene Drucke kommen noch hinzu. Spenden zur Deckung der insgesamt etwa 1.000 € an Kosten sind natürlich ebenfalls willkommen. Mit Hebräer 13: 7-25 die herzlichsten Grüße, Euer Evangelist Christian Bärthel Ludwig-Jahn-Str. 5 07580 Ronneburg Tel. 036602-34954 und 0174-8772773

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  1. Rückblick auf Wittenberg | donnerruf

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