Skip to content

Rückblick auf Wittenberg

7. Juni 2017

Bereits im Vorfeld unseres viertägigen Einsatzes in Lutherstadt Wittenberg vom 25. bis 28.05.2017 berichtete die Mitteldeutsche Zeitung ziemlich fehlerhaft über das Vorhaben: http://www.mz-web.de/wittenberg/reformation-und-islamkritik-luther-wird-missbraucht-26933830

Die Kundgebungen habe ich nicht als Vertreter für irgend welche „Rechten“ angemeldet, sondern als Evangelist des von mir 1993 gegründeten Missionswerks DAS LEBENDIGE WORT – ein überkonfessionelles Missionswerk zur Verbreitung des vollen Evangeliums – wie man schon an der Kopfzeile des verwendeten Briefpapiers erkennen kann.

Wir missbrauchen auch nicht Dr. Martin Luther, sondern getrauen uns – im Gegensatz zur sogenannten Evangelischen Kirche in Deutschland – auch mal zu sagen, was er sagte und zu glauben, was er glaubte. Die EKD schmückt sich zwar mit Luther, ist aber von seinem Bekenntnis weit weggerückt und hat sich von der biblischen Ordnung nach und nach immer weiter entfernt.

Da ich 2, 3 bis maximal 12 überwiegend Mitwirkende gegenüber der Stadt und dem Landratsamt schriftlich ankündigte war eine Herabsetzung im Gespräch gar nicht nötig – und es wurde genau so realisiert wie vorgesehen. Auch die Behauptung, ich hielt die Fragen als von einem Vertreter des Landratsamtes kommend, ist Quatsch, da ich mich bei Rückruf gleich erkundigte, ob ich mit dem Landratsamt verbunden bin, was – bevor es zu irgend welchen Fragen kam – unmittelbar verneint wurde. Natürlich hätte ich auch sonst keinen Unterschied gemacht und gern die Fragen beantwortet.

Auf die Verurteilung wegen vermeintlicher Volksverhetzung angesprochen, erklärte ich, dass ich im Jahr 2007 u.a. für Bibelzitate zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten, ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung, vom Landgericht Gera verurteilt wurde. Da hat dann offenbar der Redakteur der MZ auch wieder etwas nicht richtig verstanden. Naja, die Journaille eben… Wenigstens haben sie herausgefunden, dass das Luther-Zitat – zu dem ich die Jahre 1542/43 angab – korrekt ist.

Gleich zu Beginn der Kundgebungen am Bahnhof Altstadt (den manch einer erst nach längerem Suchen fand – da Navis zu einer Straße am alten stillgelegten Bahnhof leiteten) erinnerte ich an den zuvor im Mai heimgegangenen Bruder Werner Sonn, dessen Beerdigungsrede bei seiner Erdbestattung ich nach seinem Wunsch eigentlich halten sollte, dessen Leib aber einfach auf Betreiben des zuständigen Ordnungsamtes – da sein leiblicher Bruder das Erbe ausschlug – verbrannt und in einer Urne anonym auf einer grünen Wiese beigesetzt wurde.

Er erzählte mir einmal, dass Gott ihm offenbarte – und diese Weissagung muss Ende der 70er/ Anfang der 80er Jahre an ihn ergangen sein – dass die DDR nach 40 Jahren untergehen würde und das ihr dann folgende System nicht noch einmal so lange bestehen würde. Der erste Teil der Voraussage traf genau ein und den Rest müssten wir demnach vor Ablauf der nächsten 12 bzw. 13 Jahre erleben. Manchem erscheint dies noch recht lang – aber es kann ja auch alles bereits viel früher geschehen.

Einen Brief von ihm an alle Ministerpräsidenten habe ich 2013 auf meiner Seite veröffentlicht: https://donnerruf.wordpress.com/2013/07/08/brief-eines-glaubensbruders-an-alle-ministerprasidenten/

Zur Erinnerung an Bruder Werner spielte ich sein Lied „Segen für Deutschland“ ab, welches auch vom Produzenten der folgenden Filme als Einspieler verwendet wurde:

An dieser Stelle möchte ich allen Unterstützern ganz herzlich danken. Roland für Materialfahrten und Beiträge vor Ort, Bruder Lothar für sein Orgelspiel und den Dienst am Wort, Bruder Steffen für seine Begleitung am Stand und die Fahrten, Bruder Ludwig und Schwester Dagmar für die Mitwirkung im Gesang und am Schriftentisch, Bruder Ralf für seine Unterstützung am Stand, Enrico und seiner Frau für einen Tag Technik, Frank für die Unterstützung am letzten Tag am Hauptbahnhof und den Rücktransport und allen anderen Verteilern, die mit dazu beitrugen, dass in den Tagen tausende Schriften weitergegeben wurden. Möge der Same des WORTES GOTTES auch auf fruchtbaren Boden fallen, die Herzen berühren und zu IHM hin ziehen!

Da einige der Predigten aufgezeichnet wurden – teils als Tonaufnahme, teils mit Kamera gefilmt, gibt es demnächst dann sicher von den jeweils in dem Bereich aktiv gewordenen Mitstreitern noch Material zur Veröffentlichung. Die Freunde müssen es nur noch aufarbeiten, dann kommt es nach.

Am ersten Tag sprach ich über die vier „Allein-Worte“ der Reformation – Allein Christus – Allein aus Gnade – Allein durch den Glauben – Allein die Schrift – am Beispiel von Johannes Kapitel 1 und das SOLI DEO GLORIA – Allein Gott die Ehre! – als Grund und Folge von allem.

Dann nutzte ich – und wir standen ja genau dem Themenbereich „Ökumene und Weltreligion“ gegenüber – die 25 antiökumenischen Thesen für die Verkündigung: http://christlicher-gemeinde-dienst.de/25-antioekumenische-thesen-gegen-den-verrat-an-der-reformation/

Neben einer großteils freien Wortverkündigung verwendete ich auch Ausführungen folgender Betrachtungen für den Predigtdienst in den ersten drei Tagen am Altstadtbahnhof:

https://donnerruf.wordpress.com/2017/04/25/luther-in-unsere-zeit/

https://donnerruf.wordpress.com/2016/07/27/ein-ungeist-ueber-deutschland/

https://donnerruf.wordpress.com/2016/05/04/freispruch-tuerkei-loesungen/

https://donnerruf.wordpress.com/2015/11/10/die-kopfabschneider/

https://donnerruf.wordpress.com/2017/05/04/kirche-schmeisst-christen-raus/

https://donnerruf.wordpress.com/2016/01/21/zweierlei-einheit/

– „Das vollkommene Opfer“ unter https://donnerruf.wordpress.com/druckvorlagen/

Hinsichtlich der verteilten Materialien kann ich auf Wunsch noch eine Übersicht zusammenstellen. Da einzelne Schriften (nicht mehr von jeder Sorte) übrig sind, schick ich davon an Interessenten gern etwas per Briefpost zu. Teilt mir dann bitte einfach die Anschrift mit und ich stelle einen Umschlag zusammen. Was noch dabei ist, ist auf jeden Fall die Broschüre über Martin Luther.

Erfreut war ich darüber, dass auch andere Gruppen den Kirchentag missionarisch nutzten und teils die gleichen Schriften beim Herumlaufen verteilt haben, die es auch an unserem Stand gab.

Grundsätzlich wurde ja alles kostenlos weitergegeben und so bin ich um so dankbarer, dass genau die größeren Beträge, die es zu stemmen galt, als Spenden reinkamen – die Kosten für Übernachtungen und die Ausgaben für Verpflegung vor Ort hat dann jeder von uns selbst getragen.

Mit Matthäus 21: 33-46 – https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Matth%C3%A4us21 – (worüber ich auch an Himmelfahrt predigte) und den Worten Martin Luthers (Inschrift in der Stadtkirche St. Marien – wo er hauptsächlich in Wittenberg predigte) die herzlichsten Segenswünsche:

Es war ein wunderlicher Krieg da Tod und Leben rungen.

Das Leben behielt den Sieg, es hat den Tod verschlungen.

O Herr durch dein Kraft uns bereit, und stärk des Fleisches Blödigkeit.

Dass wir hier ritterlich ringen, durch Tod und Leben zu Dir dringen.

In dem HERRN JESUS CHRISTUS, Euer Christian

Mehr – auch Bilder – hier:  Rückblick auf Wittenberg

 

Advertisements

From → Texte

Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: