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Holo-Prozess in Oranienburg

30. Juli 2017

Am 07.08.2017 (Montag) 13 Uhr im Amtsgericht, Saal 1 (Neubau Ebene 0) Berliner Straße 38, 16515 Oranienburg, findet gegen unsere Sandy ein Prozess wegen sogenannter Holocaustleugnung statt. Das Brisante daran: es sind keine Texte von ihr, vielmehr von Ursula Haverbeck, Gerard Menuhin und ein weiterer Beitrag, den sie wohl über Facebook geteilt haben soll, angeklagt.

Die Öffentlichkeit ist natürlich als Kontrollorgan des Geschehens wünschenswert. Wer mit dem PKW hinfährt und mich mitnehmen könnte, möge bitte kurz durchrufen: 036602-34954 bzw. 0174-8772773 – an den Benzinkosten werde ich mich dann natürlich beteiligen.

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Wahrscheinlich wegen meiner korrekten Definition des Wortes „Holocaust“ – also „vollständig verbrannt“ mit Nennung von Beispielen – in einem Interview gegenüber einem linksverdrehten Mitarbeiter des MDR, wurde ich für kommenden Dienstag zur Vernehmung als der Volksverhetzung Beschuldigter zur Polizei einbestellt. Alle Glaubensgeschwister bitte ich um Gebetsunterstützung!

Hier geht es ja um einen geistlichen Kampf – https://www.bibleserver.com/text/LUT84/Epheser6 (siehe Epheser 6 ab Vers 10!) und so werde ich ggf. u.a. auch folgenden Text am 01.08. übergeben:

Begriffe: Schoah und Holocaust

In der deutschen Sprache gibt es keinen Ausdruck für die ideologische Verfolgung der Juden, die Gräueltaten und Qualen, die an ihnen verübt wurden, und den fabrikmäßig durchgeführten Massenmord, der durch das nationalsozialistische Regime von 1933-45 begangen wurde.

Im Englischen benutzt man den Begriff Holocaust, der sich seit der Ausstrahlung des amerikanischen Fernsehfilms „Holocaust“ im Januar 1979 dann auch in Deutschland verbreitete. Das Wort Holocaust stammt aus dem Griechischen und findet über zweihundertmal Verwendung in der Septuaginta — der griechischen Bibelübersetzung des sogenannten Alten Testaments. Im Deutschen kann man das Wort mit „Ganzopfer“ oder „Brandopfer“ wiedergeben. Es ist eine griechische Übertragung des hebräischen Worts „ola (kalil)“ – „das, was ganz im Rauch aufsteigt“. Seit dem 16. Jahrhundert wird das Wort Holocaust im Englischen zur Bezeichnung von Brandopfer bzw. für etwas, was ganz verbrannt ist, verwendet und meint im weiteren Sinne eine vollständige Zerstörung durch Feuer. So benutzt man es heute auch im Englischen für Großbrände aber auch für Massenmorde (1).

Religiöse Juden haben sich gegen die Verwendung dieses Wortes ausgesprochen, weil das Brandopfer der Torah ein Gott dargebrachtes Opfer sei, und derjenige, der es darbringt, sich in der Obhut Gottes wisse. „Holocaust“ würde in diesem Sinne bedeuten, dass die Juden von Gott als Brandopfer gefordert wurden und dass somit die Ermordung von 6 Millionen Juden religiös legitimiert war.

Der hebräische Begriff Schoah ist ebenfalls ein biblischer Begriff und steht z.B. im Zusammenhang mit Jesajas Warnung und Prophezeiung an die Bewohner des Nordreichs, über die aufgrund ihres sündigen Verhaltens großes Unheil hereinbrechen wird (Jes 10,3; vgl. auch Jes 47,11; Ps 35,8). Schoah drückt die Bedeutung „Unheil“, „Verderben“ oder „Untergang“ aus. Seit 1942 setzte sich in Palästina der Begriff Schoah durch und wurde im gleichen Jahr auch von der Jewish Agency in einer offiziellen Erklärung verwendet. Das Wort Schoah ist der offizielle Begriff im Staat Israel und dient im Neuhebräischen ausschließlich zur Bezeichnung der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden unter dem Nationalsozialismus.

Dass die Verwendung beider Begriffe bis heute im Deutschen schwierig ist, zeigt die Diskussion der Redaktion der deutschen Übersetzung der „Enzyklopädie des Holocaust“; für den Titel der englischen Ausgabe wurde selbstverständlich der Begriff Holocaust verwendet und in der hebräischen der Begriff Schoah. Bei der deutschen Übersetzung jedoch sprach nach Meinung des Redaktorenteams gegen die Verwendung des Wortes Schoah der Aspekt, dass es sich um ein Wort handelt, das ganz aus der Sichtweise der Opfer stammt und nach der Meinung der Redaktion im Land der Täter nicht gebraucht werden sollte. Beim Begriff Holocaust stieß die Redaktion auf die oben erörterten Probleme. Dennoch stimmte eine knappe Mehrheit schließlich – weiterhin mit Bedenken – für das Wort Holocaust und zwar in englischer Schreibweise.

Das heißt: in der deutschen Sprache existiert bis heute kein Begriff für das Geschehene.

1. Aus: Vorwort zur deutschen Ausgabe der Enzyklopädie des Holocaust: Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, Hrsg.: Israel Gutman u.a. Argon Verlag, 1993, Bd. 1, S. XVIII. 2. Ebd., S. XIX.

Quelle: http://schule.judentum.de/nationalsozialismus/holocaust.htm

Neben dieser von jüdischer Seite (hagalil.com) verbreiteten Betrachtung verweise ich gern auch auf meine biblische Darlegung „Das vollkommene Opfer“ – unter Druckvorlagen auf https://donnerruf.wordpress.com zu finden. Wer dies erfasst hat, der hat es erfasst und kann gegen die listigen Anschläge des Teufels mit der Waffenrüstung Gottes – wie wir in Epheser 6 gesehen haben – bestehen. Die deutsche Ausgabe des Buches von Gerard Menuhin hat nicht ohne Grund den Titel „Wahrheit sagen – Teufel jagen“. In diesem Sinne, mit den benannten Versen die herzlichsten Grüße und Segenswünsche, Euer Evangelist Christian Bärthel

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