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Wenn Systemlinge lügen

30. September 2017

Am 20.09.2017 klingelte es am frühen Morgen wieder einmal an meiner Wohnungstür und Vertreter des sogenannten Staatsschutzes – also die politische Polizei – stand da mit einem Beschluss zur Durchsuchung und Beschlagnahme des Computers, Laptops, von Speichermedien etc.

Mein Einwand, dass eine Beweissicherung nicht nötig sei, da natürlich die benannte Dienstaufsichtsbeschwerde/ Strafanzeige von mir stammt und auch auf meiner Seite veröffentlicht wurde – siehe hier: https://donnerruf.wordpress.com/2017/05/04/kirche-schmeisst-christen-raus/ – wurde einfach ignoriert. Also nahmen sie mir erneut meine Arbeitsmaterialien weg.

Nach meinem Rechtsverständnis ist zudem die Einziehung von 99,9 Prozent teils persönlichster Dokumente – die heutzutage großteils elektronisch gespeichert sind – und nichts mit dem Text – an dem sie Anstoß nehmen – zu tun haben, schon ein Verstoß gegen Artikel 1 (1) des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Im gegenwärtigen System pfeift man offenbar darauf.

Dem – nicht von der Richterin unterschriebenen – Beschluss des Amtsgerichtes Gera konnte ich entnehmen, dass bei zwei Polizeibeamten eine „grob dienstpflichtwidrige Handlung“ vorläge, was ein Disziplinarverfahren zur Folge hätte, wenn meine Darlegungen im Brief vom 04.05.2017 der Wahrheit entsprächen – und sie stimmen vollkommen.

Um dem zu entgehen, wurde von einem der Benannten behauptet „dass umgekehrt der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates es war, der ihm aus eigener Entscheidung und ohne Beteiligung der Polizeibeamten Hausverbot erteilt und die Polizeibeamten erst hinzugerufen hatte, als der Beschuldigte mit dem Kirchenvorsteher zu diskutieren begann.“ Diese Behauptung jedoch ist falsch und hier lügt der Staatsschutzmann ganz bewusst, um einem Disziplinarverfahren zu entgehen.

Die Falschaussage des Polizeibeamten hatte dann aber zur Folge, dass man nun gegen mich wegen angeblicher Verleumdung und falscher Verdächtigung ermittelt – wodurch derjenige seine Drohung gegen mich wahrmacht, der mir dies schon unmittelbar nach dem Rauswurf aus der Kirche ankündigte – wie ich es ja in der Dienstaufsichtsbeschwerde beschrieb.

Zumindest muss einer der von mir Benannten persönlich Strafantrag gestellt haben, der andere Polizist, der im Beschluss des Amtsgerichtes Gera erwähnt wird, kommt aber in meiner Beschwerde / Strafanzeige gar nicht namentlich vor. Da man von zwei tateinheitlichen Fällen schreibt, hat also offenbar jemand als Betroffener Strafantrag gestellt, der gar nicht persönlich betroffen sein kann, da ich ihn schlichtweg nicht erwähnt habe. Der Andere sinnt auf Rache – damit ist der Fall klar.

Hier will jemand – wie man im Volksmund sagt – seinen Arsch retten, lügt bewusst und nimmt die Verfolgung eines Unschuldigen in kauf. Oder will er gar höhere Auftraggeber schützen? Ich schrieb ja in dem Zusammenhang bereits davon, dass dann die Ermittlungen an Bundesbehörden abzugeben sind. In meiner Vernehmung sagte ich aus, dass der oder die Auftraggeber für das Vorgehen in Altenburg ermittelt werden sollten. Handelt es sich um – den inzwischen zurückgetretenen – Innenminister Thüringens oder gar den Ministerpräsidenten selbst, können ja nicht ihm unterstellte Polizisten ermitteln, sondern in dem Fall müssen (auch nur bei einem Anfangsverdacht – und der ist an sich schon gegeben) die Ermittlungen an die Bundespolizei abgegeben werden.

Fürchtet hier die rot-rot-grüne Spitze Thüringens Konsequenzen und lässt einen Staatsschutzmann lügen oder macht er es aus eigenem Antrieb um seinen Posten nicht zu verlieren? Wie dem auch sei, ich will hoffen, dass der Kirchenmann zur Wahrheit steht – er hat ja an sich nichts zu verlieren – und man mir in Kürze meine Technik vollständig wieder zurückgeben muss.

Dem Staatsschutzmann sei gesagt: Es lohnt sich auf Dauer nicht zu lügen – weder für sich noch für andere!

Den Text schreibe ich auf dem Computer eines Glaubensbruders. Einer meiner Anwälte ist eingeschaltet. Mitarbeiter in Bundesbehörden wittern vielleicht schon einen „großen Fisch“ und können über Ermittlungen wegen der Verfolgung eines Unschuldigen mit ihrer Arbeit gegen Verantwortungsträger in Thüringen beginnen und dies kann zum Politikum werden, bis hin zum Ende der Koalition. Hoffen wir das Beste.

Mit Jesaja 5: 20ff die herzlichsten Grüße und Segenswünsche: „Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen! Weh denen, die weise sind in ihren eigenen Augen und halten sich selbst für klug! Weh denen, die Helden sind, Wein zu saufen, und wackere Männer, Rauschtrank zu mischen, die den Schuldigen gerecht sprechen für Geschenke und das Recht nehmen denen, die im Recht sind!“ Euer Evangelist Christian Bärthel

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