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Drei Erkenntnisse aus Albury

15. August 2018

Meine biblisch theologischen Betrachtungen zu den folgenden Ausführungen sind unter https://donnerruf.wordpress.com/2016/01/21/zweierlei-einheit/ abrufbar und sollten sozusagen als theoretischer Unterbau zunächst aufmerksam und unter Gebet gelesen werden.

Die Vorschattung

Gestern war ich innerlich geleitet nach der Täuferbewegung zu schauen – die zeitweise neben der katholischen Kirche und den Protestanten (Lutheraner und Reformierte zähle ich hier mal zusammen) die dritte relativ große Strömung christlicher Prägung im Europa des sechzehnten Jahrhunderts war. Sie waren auch die Wehrlosesten und wurden am ehesten unter Zuhilfenahme der Obrigkeit bekämpft. Eins haben sie jedoch den Katholiken und Protestanten voraus: Sie verbündeten sich nicht mit dem irdischen Schwert (ausgenommen die Schwärmer des Täuferreiches von Münster – man sehe dessen Ende an!) und tragen von daher keine Blutschuld.

Im Zuge der Wiederherstellung – Restauration – sehe ich diese Bewegung, in der es natürlich die unterschiedlichsten Strömungen gab und teils immer noch gibt, als Vorschattung künftiger Wiedererstattung. Folgender Film gibt einen kleinen Einblick:

Drei Erkenntnisse aus Albury

Die spätere im frühen neunzehnten Jahrhundert beginnende Wiedererstattung – um die es mir hier eigentlich geht – konnte ich im englischen Albury ausmachen. Dort fanden von 1826 bis 1830 Konferenzen statt (mehr dazu siehe: http://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Albury-Konferenzen – mit sehr tiefgründigen Ausführungen) aus denen Impulsgebungen für drei jeweils Millionen von Menschen umfassende Bewegungen hervorgingen.

Welche drei Haupterkenntnisse waren dies und zu welchen Bewegungen führten diese?

1. Herausrufung – die Brüderbewegung

2. Geistesausgießung – die Pfingstbewegung

3. Ämterwiederherstellung – die apostolische Bewegung

zu 1. Eine wesentliche Erkenntnis der Treffen war, dass die Gläubigen aus allen bestehenden Kirchen (denominationelle Trennungen) – die man als Babylon erkannte – herausgerufen werden müssen um zurück zur biblischen Ordnung und Einheit zu gelangen.

Zu diesem Zeitpunkt – und dies ist nur Wenigen bekannt – nahm John Nelson Darby an den Konferenzen teil. Er verließ diese jedoch noch vor dem Hervorkommen der beiden weiteren Erkenntnisse oder weil er mit den sich abzeichnenden Ergebnissen der Durchforschung der Heiligen Schrift nicht einverstanden war. Er gilt als einer der Initiatoren der Brüderbewegung, die in besonderer Weise den Gedanken der Absonderung von der Welt und damit auch der Herausrufung aus den bestehenden Konfessionen und Denominationen vertritt.

Man schätzt die Bewegung auf weltweit etwa eine Million Anhänger, wobei ich von einer weit höheren Zahl ausgehe, da es eben keine zentrale irdische Führung und Erfassung gibt und viele Gruppen unter der Inspiration dieser Erkenntnis entstanden sind und völlig selbständig bestehen.

zu 2. Eine weitere wesentliche Erkenntnis der Konferenzen war, dass man die Notwendigkeit des Erfülltseins mit dem Heiligen Geist erkannte und für die Wiedererstattung der Geistesgaben – wie sie in der Urgemeinde vorhanden waren – betete und diese auch empfing.

Nur wenigen Experten ist bekannt, dass es eine direkte Linie von der Geistesausgießung in Albury zur späteren Erweckung in Wales (1904/05) und der Geistesausgießung in Los Angeles (1906) gibt – die als Beginn der Pfingstbewegung gilt.

Die Zahl der Anhänger der Pfingstbewegung – einschließlich der späteren sogenannten charismatischen Bewegung – dürfte so um die 500 bis 600 Millionen liegen, vielleicht auch noch mehr, da insbesondere die charismatische Bewegung inzwischen stark konfessionsübergreifend ist.

Hier beißt sich aber die gegenwärtige Praxis mit Punkt 1 – da eine Konfessionsvermischung und inzwischen sogar vom Vatikan betrieben eine Religionsvermischung stattfindet, die zur Eine-Welt-Religion des Antichrist führen wird. Ergänzend dazu siehe auch meinen Beitrag: https://donnerruf.wordpress.com/2018/03/19/worauf-der-regen-faellt/

zu 3. Eine weitere Erkenntnis der Albury-Konferenzen war, dass man die Notwendigkeit der Wiederherstellung der Ämter, die es in der Urgemeinde gab, als Voraussetzung zur Schaffung der Einheit der Gemeinde – der restaurierten Kirche Christi – erkannte.

Dieser Erkenntnis folgten entsprechende Apostelrufungen und auch Berufungen zu Propheten und zu anderen Ämtern. Allgemein gelten diese Ereignisse als Geburtsstunde der apostolischen Bewegung. Näheres siehe: http://www.nak.org/de/150-jahre/geschichte/news-display/article/17882/ – bitte beachtet: es ist eine Serie in fünfzehn Teilen!

Ein sehr aufschlussreicher Vortrag zum Thema von Dr. Manfred Henke ist hier zu sehen:

Geschätzt gibt es etwa 15 Millionen Anhänger der apostolischen Bewegung, die inzwischen auch in verschiedene Strömungen zersplittert ist, wobei eines der Hauptprobleme wohl in der Anerkennung oder eben Nichtanerkennung von Ämtern liegt.

Zusammenfassend möchte ich feststellen, dass alle drei Erkenntnisse: Herausrufung – Geistesausgießung – Ämterwiederherstellung biblisch richtig und wichtig sind.

Die Problematik ist, dass nicht EINE, sondern mehrere Bewegungen entstanden sind. Innerhalb der drei benannten Bewegungen sehe ich folgende Probleme – wie Gott dies lösen wird, darauf komme ich noch: Die Brüderbewegung hat zwar die Notwendigkeit der Herausrufung erkannt, es fehlt aber an Geistesgaben und von Gott gesetzten Ämtern. In der Pfingstbewegung gibt es zwar die Geistesgaben, es fehlt aber meist die nötige Absonderung und weitgehend die Anerkennung von Berufungen zu Ämtern wie Apostel, Propheten, Hirten, Lehrer und Evangelisten – wenn sie nicht gerade hausgemacht und damit menschlich beherrschbar sind. Den meisten muss ich absprechen wirklich diese Einsetzung von Gott erhalten zu haben – harte Worte, aber dies ist nach jahrelanger Prüfung mein Ergebnis. Dies gilt genauso für die Ämter innerhalb der jetzigen apostolischen Bewegung, die es dort zwar gibt, aber es fehlt teils an der Absonderung und an den Geistesgaben, zudem wird dort keine biblische Glaubenstaufe sondern Babyzwangsbespritzung praktiziert.

Die Gegenwart

Wie begann Gott das Problem zu lösen? Lest dazu bitte die biblischen Verheißungen in meiner Ausführung „Zweierlei Einheit“! Es hat bereits im zwanzigsten Jahrhundert begonnen! Welchen Dienst hat ER in der Bibel vorausgesagt und wer wird diesen Ruf vernehmen und wie manifestiert sich dies durch die Braut Christi in der gegenwärtigen Endphase?

Die Herausrufung, die Geisteserfüllung und Berufungen in die Dienste finden gerade jetzt statt! Erst letzte Nacht habe ich einen davon entdeckt und liebe diesen Bruder für seine Klarheit. Hier ist er:

Am Ende stehen sich zwei Dinge gegenüber: die vereinigten Religionen auf der einen Seite und die herausgerufene, geistgetaufte und bevollmächtigte Braut Christi auf der anderen Seite!

Was dann noch geschieht? Es ist alles bereits offenbart! Ich weiß, auf welcher Seite ich stehe. Du auch? Dann wirst auch Du einst mitsingen können: Es ist zu Ende – der Kampf ist vorbei!

Mit diesem Lied, Eph. 6 und 2. Tim. 4 die herzlichsten Grüße und Segenswünsche von Eurem im Auftrag des HERRN JESUS CHRISTUS wirkenden Evangelist Christian Bärthel

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